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Captain Future DVD Collection 2

Cover
Originaltitel:  Captain Future
Wichtige Links
Genre:  Sci-Fi
Altersfreigabe:  FSK-6
Label:  UFA Home Entertainment
empf. VK:  59,95 €  [Bei Anime-Versand kaufen]
EAN-Nummer:  8-28765-33499-0
Spieldauer:  375 Minuten
Releasedatum:  10/2003
Bewertet durch:  Thomas "Soldat" Heintschel
Wertungsübersicht
 
Voting
Inhalt (der Film):
Bild:
Ton:
Untertitel:
Synchro:
Menüs:
Extras:
Verpackung:
 
Die DVD:
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Der Film:
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Technische Ausstattung der DVD
Bildformat:  4:3 Videostream:  7,15 / 7,00 / 7,32 MBit/s, PAL, 720 x 576
Tonformat:  Deutsch, Dolby Digital 1.0 Audiostream:  192 kBit/s
Untertitel:  Deutsch (nur bei Bonusepisode verfügbar) User-Prohibits:  ja (Copyright, Labeltrailer)
Regioncode:  RC2 DVD-Typ:  DVD-9 (7898 / 7671 / 6670 MByte belegt)
 
Ausführliche Beschreibung

Covertext
Captain Future ist der Sohn des genialen Wissenschaftlers Roger Newton. Als seine Eltern von dem überaus bösen Vul Kuolun umgebracht werden, ist Curtis gerade acht Jahre alt. Grag, der Roboter, und Otto, der Androide, übernehmen mit Simon Wrights Hilfe die Erziehung des jungen Captains. Dieser entschließt sich nach dem Tod seiner Eltern sein Leben in den Dienst des Guten zu stellen.
Ihm zur Seite steht auch die hübsche Joan Landor. Zusammen durchqueren sie mit der Comet, ihrem treuen Raumschiff, Raum und Zeit um Frieden und Gerechtigkeit zu bewahren.hm zur Seite steht auch die hübsche Joan Landor. Zusammen durchqueren sie mit der Comet, ihrem treuen Raumschiff, Raum und Zeit um Frieden und Gerechtigkeit zu bewahren.

Bild (2 Punkte)
Die Serie entstand in den Siebzigerjahren des letzten Jahrhunderts. Die Bildqualität fällt dementsprechend aus. Natürlich haben sich über die Jahrzehnte zahllose Staubpartikel auf dem Masterband abgesetzt und ein gewisses Bildrauschen und stellenweises Wackeln sind nicht zu leugnen. Diese Fehler fallen beim regulären Ansehen der Serie nicht weiter störend auf, sind aber nicht von der Hand zu weisen.

Ton (1 Punkt)
Der deutsche Mono-Ton bleibt stets klar und fehlerfrei.

Untertitel (1 Punkt)

Wie so oft sind die Untertitel weiß mit schwarzen Outlines und präsentieren sich jederzeit gut lesbar.

Untertitel sind nur für die japanische Bonusepisode verfügbar


Synchro (2 Punkte)
Universum erwarb offenbar lediglich die Rechte für die deutsche Synchro. Somit ist diese auch als Einzige verfügbar. Entstanden Mitte der Achtzigerjahre hat die Dub natürlich schon etwas würdevollen "Staub angesetzt". Trotzdem stellt sie immer noch eine der besseren deutschen Synchronarbeiten im Anime-Bereich dar und einige der hiesigen Dubstudios unserer Zeit könnten sich hier gut und gerne eine Scheibe abschneiden. Denn die Stimmrollen in "Captain Future" sind grundsätzlich passend und kompetent besetzt und überzeugen größtenteils durch sehr gute Leistungen. Im Detail kann man aus heutiger Sicht natürlich bemängeln, dass es stellenweise geringfügig mit der "Lippensynchronität" hapert und Emotionen im Einzelfall nicht immer ganz überzeugend ausgespielt werden. Diese minimalen und verzeihlichen Fehler will ich dieser altehrwürdigen Dub aber nicht weiter anlasten. - Gute Arbeit.

Daten und Sprecherliste zur deutschen Version:

Synchronstudio : Arena Synchron Berlin
  • Captain Future : Hans-Jürgen Dittberner
  • Erzähler : Jochen Kraus
  • Ezella Garnie : Michael Chevalier
  • Grag : Friedrich C. Beckhaus
  • Joan Landor : Anita Kupsch
  • Otto : Wolfgang Völz
  • Professor Simon Wright : Jochen Schröder
  • Vul Kuolun : Joachim Kerzel
  • Musik: Christian Bruhn
  • Buch & Dialogregie : Bernd Liebner

Menüs (2 Punkte)

Nach den unumgehbaren Copyrightinfos und Labeltrailern findet man sich in einem statischen Menü wieder, dessen Hintergrundbild bei jeder der drei DVDs wechselt. Untermalt wird das Ganze von der eingängigen Titelmelodie der Serie. Die einzelnen Options-Screens wechseln überleitungslos ineinander und bleiben allzeit übersichtlich. Neben dem Bonusmaterial und den einzelnen Episoden kann man unter Einstellungen noch anwählen, ob man sich alle Folgen der DVD hintereinander mit oder ohne Vor- und Abspann ansehen möchte.



Hauptmenü (Disc 3)



Bonusmaterial (Disc 3)


Extras (3 Punkte)
Neben Informationstexten zu Edmond Hamilton, dem Autor der Future-Bücher, und einer Erläuterung zu den Raumschiffen der Serie wird dem Käufer auf der dritten DVD dieses Volumes noch ein besonders interessantes Feature geboten: Ein japanisches Serienspezial, also eine uns hierzulande bisher unbekannte Zusatzepisode von Captain Future im fernöstlichen O-Ton und deutsch untertitelt.

Verpackung (3 Punkte)
Der Schuber des zweiten Volumes enthält drei DVDs mit den verbleibenden fünfzehn Episoden der Serie so wie einer Bonusfolge. Die Frontseite wird von einem Großaufnahme eingenommen, die Joan und den Captain auf der Brücke der Comet zeigt. Auf der Rückseite finden sich die gewohnten Angaben zu DVD und Serie, aufgelockert durch einen Screenshot.

Der Film (5 Punkte)
!!! W A R N U N G !!!
Der folgende Abschnitt kann Informationen enthalten, welche der Handlung des Filmes vorgreifen.
Prolog:

Wir befinden uns in einer fernen Zukunft. Die Menschheit, und zahllose andere Rassen der Galaxie, schicken sich an den Weltraum zu erforschen und zu erschließen. Goldgräberstimmung herrscht. Und wie immer in einem neuen und weiten Siedlungsgebiet sehen auch die Kriminellen und Schurken der Welten ihre Chance im allgemeinen Chaos. Die Regierung sieht sich schlicht außerstande, mit ihren Streitkräften den gesamten Raum zu überwachen. Zum Glück hat man aber für den Notfall immer noch ein Ass im Ärmel: Wann immer die Dinge zu sehr aus dem Ruder laufen, ruft man kurzerhand den unabhängigen Ermittler und Berufshelden Captain Future zur Hilfe, der sich stets bereitwillig an die Erledigung der anstehenden Probleme macht. Unterstützt wird er dabei von seiner Crew: dem Androiden Otto (der Gesicht und Gestalt beliebig modifizieren kann), Grag (ein Roboter mit enormen Kräften und einigen nützlichen Gadgets) und Professor Simon Wright (Ein verstorbener Wissenschaftler, dessen Gehirn in einem kompakten, fliegenden Roboter weiterlebt). Auch Joan Landor (eine junge Agentin der interstellaren Regierung), Ken Scott (ein kleiner Junge und überzeugter Fan Futures) und Ezella Garnie (ein kampferfahrener Raumpolizist) gehen den Vieren immer wieder mal mehr, mal weniger hilfreich zur Hand.




Mission IX: Die Rolle seines Lebens

26.) Schauspieler gesucht
27.) Film oder Diamanten?
28.) Letzter Drehort



Der Captain ist mehr als überrascht als er eines Tages über das Fernsehen erfährt, dass sein Leben Gegenstand einer Filmproduktion werden soll. Zu diesem Zwecke sucht die Filmgesellschaft noch nach einem Doppelgänger Futures, der die Rolle glaubhaft verkörpern kann. Wie Future jedoch bald erkennen muß, ist an der Geschichte so Einiges nicht ganz grün. Denn der potentielle Drehort ist ein Planet, auf dem vor Kurzem enorme Diamantenvorkommen entdeckt wurden und der Film scheint dem Produzenten und Geschäftsmann John Walden nur als Vorwand zu dienen, um näher an das Edelsteinvorkommen und die Schürfrechte für dieses zu kommen. Hinzu kommt dass sich Joan, entrüstet über das Vorhaben das Leben ihres verehrten Captains in die ihrer Meinung nach unwürdige Form eines schnöden Film zu pressen, dem Filmteam als überwachende Assistentin in Sachen Originaltreue angeschlossen hat. So bleibt auch dem Kommandeur der Comet wohl oder übel nichts Anderes übrig als sich in Verkleidung selbst um die Rolle des Captain Future zu bewerben. Am Drehort angekommen überschlagen sich dann auch gleich die Ereignisse. Nicht nur das der Planet ein gefährliche vulkanische Aktivitäten aufweist, auch die sogenannten "Magier", die Ureinwohner der Gegend, stehen den Eindringlingen alles andere als freundlich gegenüber. Zudem fängt Walden scheinbar langsam an, Lunte zu riechen und Future gerät in Bedrängnis. Nun müßen Grag, Otto, Simon und der Captain selbst all ihr Können aufbieten, damit das Drehbuch zu Futures Lebensgeschichte nicht allzu früh in einer Sterbeszene endet...


Future mimt den trotteligen Carsen, um sich in die Filmcrew einzuschleichen



Mission X: Die Elektromenschen

29.) Raumschiffe verschwunden
30.) Überraschungen beim Elektrolichtfest
31.) Alulus, ein Wesen aus der vierten Dimension

Joan verschwindet auf einer Mission plötzlich wieder einmal spurlos. Dieser Umstand alleine wäre ja nun noch nichts weiter Außergewöhnliches, wären nicht, abgesehen vom Raumer Miss Landors und Ezella Garnies, auch noch über ein Dutzend anderer Schiffe innerhalb kürzester Zeit verlorengegangen. Rasch erkennt Captain Future eine Gemeinsamkeit unter den Fällen. Der Kurs aller Verschollenen kreutzte sich jeweils mit der Flugbahn des hallyischen Kometen, der den Raumsektor derzeit passiert. So fliegt die Comet den rasenden Himmelskörper dann auch an, um der Sache auf den Grund zu gehen. Zu ihrer Überraschung müssen Simon, Grag, Otto und der Captain feststellen, dass der Komet hohl ist und einen kompletten, besiedelten und offenbar hochtechnisierten Planeten in sich birgt. Kaum zu dieser Erkenntnis gelangt, wird die Futuremannschaft plötzlich von fremden Streitkräften eingekreist und zur Landung auf der unbekannten Welt gezwungen. Dort führt der König Solix ein grausiges Regime. Alle seine Untertanen wurden von ihm schon vor Unzeiten gezwungen, sich in sogenannte Elektromenschen, eine Mischung von biologischem Leben und technischen Komponenten, verwandeln zu lassen. Auch vorbeiziehende Raumschiffe läßt der Monarch kurzerhand kapern und inhaftiert und foltert deren Besatzungen solange, bis sie schließlich einwilligen zu Elektromenschen zu werden. Auch dem Captain und seiner Crew ergeht es nicht anders und sie landen zusammen mit Ezella in einer Kerkerzelle. Maßlos entsetzt muß Future zudem feststellen, dass Joan unter dem Druck des Königs bereits zusammengebrochen ist und in einen Elektromenschen transformiert wurde. Zum Glück der Cometbesatzung haben aber auch einige der Elektromenschen entschieden die Nase voll davon, ihr Leben mit einer Duracell im verlängerten Rückgrat zu fristen und hoffen auf Futures Genie und die Rückverwandlung zu normalen Lebewesen. Mit Hilfe der Wiederstandsbewegung gelingt den Erdlingen die Flucht und gemeinsam schmiedet man einen Plan zum Sturz des tyrannischen Königs...


Verdammt! Erst das ewige Geshoppe und jetzt kostet sie auch noch Strom!



Mission XI: Das gefährliche Lebenselixier

32.) Die Maschinenstadt
33.) Ein Verdächtiger verschwindet
34.) Die Quelle des ewigen Frühlings

Die ewige Sehnsucht der Menschheit nach Jugend und Schönheit wird ihr aufs Grauenvollste zum Verhängnis, als ein paar düstere Gestalten unter Leitung ihres Redelsführers "Mr. Immortality" auf dem Schwarzmarkt ein Elixier anzupreisen beginnen, dass dem der es einnimmt umgehend wieder zu besagter Vitalität verhilft. Unglücklicherweise hat die Sache erwartungsgemäß einen enormen Haken: Jene, die das Wundermittel einmal geschluckt haben, benötigen stetig mehr davon um nicht innerhalb weniger Stunden einen fürchterlichen Tod durch rapide Alterung zu erfahren. Die Regierung setzt Captain Future auf die Dealer des Teufelsgebräus an. Bald weisen die Spuren auf die Maschinenstadt als vermeintlichen Ursprung des geheimnisvollen Serums. Doch auch dort, in der lange von allem Leben verlassenen und computerüberwachten Metropole, finden Simon, Otto und der Captain lediglich noch mehr undurchsichtige Hinweise auf den eigentlichen Standort der sogenannten "Quelle des ewigen Frühlings". Nach einigen weiteren Schwierigkeiten gelingt es dem Kommandeur der Comet dann aber schließlich die Welt "Jos" als den Herkunftsort des Elixiers zu auszumachen. Zusammen mit einer Rasse eingeborener Vogelmenschen, die sich dem Schutz der Quelle verschrieben hat, machen sich Future und seine Kameraden daran dem gewissenlosen Drogenhändler Mr. Immortality ein für alle Mal das Handwerk zu legen...


Unsichtbarkeit hat ihre Vorteile: Gleich gehen bei Mr. Area 51 die Lichter aus



Mission XII: Planet in Gefahr

35.) Hilferuf vom Planeten Tarust
36.) Die Suche nach Grag
37.) Der legendäre Held Fatul

Der geniale Erfinder Dr. Chico Cryon hat eine erstaunliche Maschine entworfen. Diese Aparatur ist laut seinen Angaben in der Lage, ein Tor in eine andere Dimension zu öffnen. Und tatsächlich werden Future und seine Leute staunend Zeugen, wie zwei Reisende aus einer anderen Welt in der Gerätschaft ihres Gastgebers Gestalt annehmen. Und das Geschwisterpaar namens Shiiri und Geldek hat eine unglaubliche Geschichte zu erzählen. Denn ihre Welt steht kurz vor dem Untergang und ihre Feinde, die unheimlichen "Eismenschen", drohen sie mit ihrer technologisch überlegenen Armee niederzuwalzen. Der Zufall will es aber, dass Captain Future einem verstorbenen Helden der anderen Dimension wie aus dem Gesicht geschnitten ist und so erklärt er sich dann auch schnell bereit, in der Rolle des legendären Volksidols "Fatul" mit in die Paralellwelt zu wechseln und den Menschen dort aus ihrer Misere zu helfen. Als er und seine Mannschaft in der unbekannten Umgebung eintreffen, werden Futures schauspielerische Fähigkeiten dann auch sogleich voll gefordert. Denn der fehlgeleitete Minister Fostel versucht bereits den Regierungsrat davon zu überzeugen, dass es das Beste wäre sich den emotionslosen Eismenschen zu ergeben. Future schafft es unter dem Decknamen des Fatul, einen Aufschub der Entscheidung zu erringen. Doch nun drängt die Zeit. Im verwaisten Labor des Wissenschaftlers Mayakarta, der einst töricht die unnatürlichen, todbringenden Feinde schuf, findet man erste Hinweise auf deren Ursprung und Schwachstellen. Das Übel muß an der Wurzel ausgemerzt werden und so macht sich die Comet, unter Tarnung durch das Banner des Unterhändlers Fostel, auf den Weg zum Hauptquartier der Eismenschen...


So schmeckt der Sommer - Gruß aus Solingen von Grag für den Eismenschen



Mission XIII: Ein gefährliches Geheimnis

38.) Die Weltraumruine
39.) Bei den Tiermenschen
40.) Die Höhle des Lebens

Zusammen mit zwei Wissenschaftlern führt die Futuremannschaft Ausgrabungen in den urzeitlichen Ruinen des Planeten Titania durch. Dabei macht der Captain eine aufsehenerregende Entdeckung: Auf einer alten Grabplatte kann er eine Inschrift entziffern, die den Weg zur sagenumwobenen "Quelle des Lebens" weist. Der Legende nach soll diese die Macht verleihen, die Evolution und Gene jedweden Lebewesens nach eigenem Willen beinflußen zu können. Die Doktoren sind sofort hellauf begeistert und drängen darauf, sich auf die Suche nach der Quelle zu machen. Doch Captain Future ist anderer Ansicht. Seiner Meinung nach ist eine derartige Macht zu groß und gefährlich, als dass sie in die Hände der unreifen Menschheit gelangen sollte. So vernichtet er nach einer Besprechung mit seiner Crew kurzerhand die steinerne Inschrift. Doch so leicht wollen sich die ehrgeizigen Wissenschaftler den greifbar nahen Ruhm nicht entgehen lassen. So shanghaien sie kurzerhand Joan, der Future den Standort der Quelle verraten hat, und kapern die Comet um sich alleine auf die Suche nach dem Artefakt zu machen. Klar, dass der Captain so etwas nicht auf sich sitzen lassen kann. Nachdem man das altersschwache, zurückgelassene Schiff der Gelehrten eilig wieder notdürftigst auf Vordermann gebracht hat, tritt man die Verfolgung an. Und tatsächlich gelingt es Future und seinen Leuten nach entbehrungsreichem Flug den Hort der Quelle zu erreichen. Ihr alter Raumer geht jedoch beim Landemanöver in Trümmer. Auf dem weiten, größtenteils von Urwald bedeckten Planeten, macht die Future-Crew schnell eine erstaunliche Entdeckung. Der Stern ist vorwiegend von Tiermenschen, genetischen Mischwesen bevölkert, ein deutlicher Hinweis auf die Kräfte der Quelle des Lebens. Schließlich gelingt es der FCometbesatzng, sich die Unterstützung der freundlichen Mutanten zu sichern. Doch auch die gewissenlosen Doktoren haben sich um Beistand bemüht und mit einer Runde Feuerwasser einen primitiven Barbarenstamm auf ihre Seite gezogen. Der Weg zur Quelle wird zum Kampf auf Leben und Tod...


Hakuna Matata - Die Futurecrew hat die Tiermenschen auf ihrer Seite



Serienspecial: A brilliant race over the solar system

Und wieder einmal gehen merkwürdige Dinge vor im Raum der Erdföderation. Eine große Anzahl Schiffe verschwindet innerhalb kürzester Zeit wie vom Erdboden und Präsident Cashew bittet den bewährten Helfer und Freund Captain Future, die Aufklärung der Vorkommnisse zu übernehmen. Doch kaum hat die Comet auf dem Rollfeld aufgesetzt, wird auch dem rothaarigen Weltallheroen seine treue Weltraumschüssel buchstäblich unter dem Sitzfleisch weggekiebitzt. Sie scheint einfach ins Nichts zu verschwinden und auch von Otto findet sich plötzlich keine Spur mehr. Selbstredend, dass der Captain so etwas nicht auf sich sitzen lassen kann und so nimmt er mit einem Raumer die Verfolgung der Diebe auf. Anhand der Ionenspur des Antriebes finden Joan, Grag und er auch schnell heraus, wohin die Piraten ihren Kameraden und die Comet verbracht haben. Die Piratenbasis auf der Venus entpuppt sich jedoch als rein von Robotern besetzter Außenposten und auch wenn die Befreiung Ottos und die Rückeroberung der Comet gelingen, ist man doch immer noch weit von einer Klärung des Falles und dem Finden des wahren Schuldigen entfernt. Um die Freibeuter auf frischer Tat zu stellen, heuert Future deshalb inkognito bei einer Pilotenakademie an, die im fraglichen Sektor opperiert. Und tatsächlich wird auch sein Schiff wieder Ziel einer der Kaperfahrten. Das so nebenher erfundene Schutzschild des Captains scheint jedoch keinerlei Wirkung zu zeigen und so finden sich er und sein Co-Pilot ihres Schiffes beraubt und hilflos im Raum treibend wieder. Nachdem er nach einigen weiteren Schwierigkeiten wieder an Board der Comet zurückkehren kann, zieht Future seine Schlüße aus den jüngsten Erlebnissen. Offenbar benutzen die Diebe einen Zeitbeschleuniger, der ihre Körper und Aktionen auf eine, für's bloße Auge nicht mehr wahrnehmbare, Geschwindigkeit anhebt. Wie gut, dass er und Simon früher just so etwas in einer ruhigen Minute bereits schon einmal erfunden hatten. Mit diesen Gerätschaften ausgestattet, gehen der Captain und Otto an den Start eines interstellaren Raumschiffrennens, bei dem sie ein Auftauchen der Diebe erhoffen. Als diese sich tatsächlich zeigen, ist Captain Future bestens vorbereitet...


Unbestätigten Gerüchten zufolge ist Mac Gyver ein direkter Vorfahre Futures



Diese, bisher in Deutschland unveröffentliche, Folge ist im Bonusmaterial anwählbar und enthält die Originaltonspur mit deutschem Untertitel

Bemerkungen
Captain Future, eine Schöpfung des Autors Edmond Hamilton, hatte seine ersten Auftritte in 'Pulp Fiction-Romanen' des frühen zwanzigsten Jahrhunderts und konnte, aufgrund der Fähigkeit seines geistigen Vaters wissenschaftliche Fakten mit Fiktion gekonnt zu verbinden, einen ansehnlichen Erfolg verbuchen. Diesen charakteristischen Wesenszug der Vorlage wußten die japanischen Macher der Animeserie in den Siebzigern perfekt zu übernehmen und so kann der Sprecher aus dem Off jederzeit mit einer scheinbar stimmigen und plausiblen Erklärung aufwarten, wenn der Captain und seine Mannschaft gerade einmal wieder das Unmögliche möglich machen. Diese Akribität verleiht dem Werk eine unleugbare, faszinierende Glaubwürdigkeit. Für heutige Generationen mag Captain Future wirken wie das typische Klischee des Science Fiction-Helden. Fakt ist aber, dass er einer der ersten Heroen des imaginären Weltalls überhaupt war, die den Grundstein für dererlei Stereotypen erst legten. Die Storyline der Serie beweist zudem allzeit Originalität und muß sich in diesem Punkt auch vor heutiger Konkurrenz nicht verstecken. Die Comet-Besatzung genoß auch, im Gegensatz zu vielen heutigen Produktionen, noch die Freiheit jedes ihrer Abenteuer über mehrere Episoden erstrecken zu dürfen, was der Reihe eine fantastische Storytiefe beschehrt. Auch in anderen Punkten unterscheiden sich der Captain und seine Leute von den TV-Serienhelden heutiger Tage. Damals noch fast gänzlich unbehelligt durch political correctness und Zensur darf Future auch schon mal den ein oder anderen Bösewicht einfach per Laserstrahler umpusten und kann sich ebenso selbstverständlich noch einen gewissen, gesunden 'Machismus' gegenüber seiner Freundin Joan erlauben. Trotzdem fielen bei der deutschen Umsetzung seinerzeit einige Szenen (vermutlich aus Laufzeitgründen) der Schere zum Opfer, wodurch sich von Zeit zu Zeit kleinere Ungereimtheiten im Storyablauf ergeben und die Folgen samt und sonders je rund ein Viertel kürzer sind als in Nippon. - Abschließend verdient jedenfalls noch der deutsche Soundtrack, in dem sich ein genialer Track an den nächsten reiht, ein besonderes Lob.



In den Achtzigern erschien Cpt. Future hierzulande
zeitweilig auch als Comicheft

Zusammenfassend:

Captain Future ist eine Anime-Serie der 'alten Schule', die mit heutigem Animationsniveau verständlicherweise nicht mehr ganz mithalten kann. In punkto Storytiefe und Originalität ist sie aber auch heutzutage noch ganz vorne mit dabei und stellt nicht umsonst eine Kultserie dar. Man muß kein Science Fiction-Fan sein um die Abenteuer der Comet-Crew zu mögen und man bekommt mit dieser Serie eine Menge Kult-SciFi für sein Geld. - Absolute Kaufempfehlung von meiner Seite.



Wir danken Universum Film für die Bereitstellung eines Reviewexemplars.

Technische Basis für den Review
 
TV: Sony KV 29 C 3D
DVD-Player: Daytec 707; Sony Playstation II
Verstärker: 
Boxen: 
Computer: P4 2,66 GHz, G-Force 4, Sony 17" CRT, Power-DVD XP
 

03-05-2005

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