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| Originaltitel: | Kidô senshi Gandamu 2: Ai senshihen |
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Verwandte Titel
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| Genre: | Sci-Fi, Mecha | |
| Altersfreigabe: | FSK-12 | |
| Label: | Beez Entertainment | |
| empf. VK: | 24,95 € [Bei Anime-Versand kaufen] | |
| EAN-Nummer: | 3-760076-632426 | |
| Spieldauer: | 144 Minuten | |
| Releasedatum: | 08/2005 | |
| Bewertet durch: | Thomas "Soldat" Heintschel |
Wertungsübersicht |
Voting |
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| Bildformat: | 4:3 (1.33:1) | Videostream: | 6,27 MBit/s, PAL, 720 x 576 | |
| Tonformat: | Japanisch, Dolby Digital 5.1 Japanisch, Dolby Stereo 2.0 |
Audiostream: | 448 / 192 kBit/s | |
| Untertitel: | Deutsch, Englisch Französisch, Holländisch Polnisch |
User-Prohibits: | Copyright; Labeltrailer | |
| Regioncode: | RC2 | DVD-Typ: | DVD-9 (7440 MByte belegt) | |
Unspektakuläre, aber dafür solide aufgemachte Menüs offenbaren sich uns nach dem Aussitzen der Labeltrailer und Copyrights. Die Optionenführung ist übersichtlich und unfehldeutbar gestaltet und ermöglicht einem so das mühelose Navigieren zwischen den spärlichen Einstellungsmöglichkeiten. Auf überleitende Animationen zwischen den einzelnen Screens wurde verzichtet.




Wir befinden uns in der fernen Zukunft, genauer gesagt im Jahre 0079 des "universalen Jahrzehnts". Die Menschheit hat den Weltraum besiedelt und dort eine Anzahl gewaltiger, im Raum treibender Techno-Kolonien errichtet. Doch der Mensch als solcher wäre nicht er selbst, wenn diese kollektiven Anstrengungen der Expansion nicht schon bald durch Lug, Trug und Eigennutz ihr jähes Ende finden würden. Und so kommt es dann auch wie es kommen muss: Die Kolonie der Zionen kommt eines Tages zu dem Schluss, dass der Weltraum entschieden zu klein für alle ist und sie deshalbentwegen ihren Einflussbereich dringenderweise vergrößern muss. Schnell noch ein paar nationalsozialistisch angehauchte Uniformen übergestreift um die eigene Boshaftigkeit und Intention passend zu unterstreichen sind die Revoluzzer dann auch schon "klar zum Entern". Und so entbrennt rasch ein blutiger Kampf zwischen der Invasionsmacht und der Erdföderation der übrigen Humanoiden. Und die Zeit unserer Nachfahren kann natürlich neben neuen Konflikten auch mit entsprechenden, hochentwickelten Waffen aufwarten um diese stilgerecht auszufechten. In dieser Endzeitfiktion bestehen die kriegsentscheidenden Truppenteile beider Parteien dabei aus den sogenannten Mobile Suits, riesigen Cyborgs, die sich, von Menschen gelenkt, in der Leere des Alls sowie auf den diversen Welten Faust- und Feuergefechte bis zum Tode liefern. Unter den wackeren Mechapiloten der Erdföderation befindet sich auch der junge Soldat Amuro Rey, der mit zahlreichen seiner Generationsgenossen eine finale Verstärkung der angeschlagenen, föderalen Armeen in einer Art "letztem Aufgebot" leisten muss. Und seine besonderen Talente im Umgang mit den gewaltigen Maschinen werden weiß Gott gebraucht, nahen doch schon die feindlichen Scharen der Zionen um dem Flaggschiff "White Base" den Garaus zu machen.
(Anmerkung des Autors: Da der Film keiner klaren geschichtlichen Linie folgt, teile ich ihn im weiteren Verlauf dieser Inhaltsangabe in einzelne Storyabschnitte)


Abschnitt 1: Amuro und seine Kameraden werfen sich mit der White Base in den Kampf gegen die feindlichen Befehlshaber Ramba Ral und Hammon nebst deren Schlachtkreuzer, der Galopp. Eine gewaltiger Kampf entbrennt zwischen den beiden Schiffen, ihren Begleiteinheiten und Mechas.
Abschnitt 2: Eine verräterische Spionin übermittelt Daten über die Bewegungen der White Base an den zionischen Feind und droht so die gesamte Mannschaft ins Verderben zu stürzen. Als sie sich jedoch in den Föderationssoldaten Kei verliebt, ändert sie ihre Ansichten. Aber können die beiden noch rechtzeitig handeln, um ihre Kampfgefährten zu retten? ...
Abschnitt 3: Die Föderation treibt den Bau der neuen Gundam-Mechas zügig voran, um den anrückenden Zaku-Modellen der Zionier Parolie bieten zu können. Diese sehen das verständlicherweise nun nicht unbedingt mit Wohlwollen und so entsendet Feindkommandant Casval ein Team von Saboteuren, das die geheime Gundam-Fabrik der Erdföderalen in handlichen Stückchen in den Orbit sprengen soll. Dabei werden die Attentäter allerdings von einer Horde Waisenkinder beobachtet, die von der White Base vorübergehend aufgenommen wurden. So bekommen auch Amuro und seine Mitsoldaten Wind von der Sache und beeilen sich, die explosiven Hinterlassenschaften der Zionen möglichst weit von der kriegsentscheidend wichtigen Produktionsstätte fort zu schaffen. ...
Abschnitt 4: Die finale Schlacht der Kriegsetappe beginnt. Auf beiden Seiten wird alles aufgefahren, was der waffenstarrende Fuhrpark hergibt. Auch Amuro und der Gundam rennen ein letztes Mal gegen den scheinbar nicht klein zu bekommenden Gegner an. ...


Dieses nun schon zweite Filmwerk über die Abenteuer Amuros ist von geradezu epischer Länge. Umso bedauerlicher ist es, dass er in den immerhin hundertvierundvierzig Minuten kaum Entwicklung in die Geschichte bringt. Denn weder bringt das dürre und kontinuitätslose Gerüst, das uns hier als Storyline dargeboten wird, irgendwelche nennenswerten Ergebnisse für den Kriegsverlauf als solchen, noch für die Ausprägung der involvierten Charaktere hervor. Im Gegenteil: Die schier unüberschaubare Anzahl von Akteuren ist größtenteils denkbar simpel und eindimensional gestrickt und die Geschichte findet ob der schieren "Personalmasse" nicht die Zeit, die einzelnen Protagonisten auch nur im Geringsten weiter auszubauen. So verkommt der ellenlange Film zu einer plumpen Aneinanderreihung von mehr oder weniger bedeutungslosen und unzusammenhängenden Scharmützeln, die den Zuschauer mangels einer definierten Identifikationsfigur und erkennbaren Ergebnissen in gähnender Langeweile zurücklassen. Erst in den letzten zehn Minuten, in denen die finale Schlacht sich anzukündigen beginnt, erwacht man aus der, durch ermüdend langatmige Dialoge und zumeist unspektakuläre Kampfepisoden erzeugten, Lethargie nur um dann festzustellen dass beide Seiten aus dieser wiederum in einer Art Patt-Situation auseinandergehen.
Denn zwar verlieren die zionischen Streitkräfte den Kampf gegen Amuro & Co., haben aber dabei mal eben so viele Ressourcen von den "Erdlingen" abgegeiert, dass sie, wie uns der Oberkommandeur der Invasionsmacht in einer der Schlussszenen informiert, damit ohne Probleme weitere zehn Jahre den Krieg weiterbestreiten können. Die Fortführungsmöglichkeiten der Serie blieben damit schon mal gewährleistet. Dem Zuschauer stellt sich nach dem zweifelhaften Genuß dieses mediokren, zweiten Gundam-Films allerdings lediglich die Frage, ob ein Solches angesichts dieses recht enttäuschenden Ergebnisses überhaupt wünschenswert ist. - Nun, wie die Zeit zeigt ist es wohl dazu gekommen. Im Fazit muss man Gundam insgesamt in jedem Falle Respekt für die Mitbegründung und -prägung des Mechagenres zollen, mit dem vorliegenden zweiten Movie hat man sich qualitätstechnisch allerdings nicht wirklich mit Ruhm bekleckert. - Jedem, der nicht absolut überzeugter Fan der Reihe ist, sei vor eventuellem Kauf abschließend und unbedingt ein Antesten des Streifens bei der lokalen Videothek wärmstens empfohlen, da der Film aufgrund merklicher Schwächen definitiv nur für Gundam-Euphoristen eine Kaufempfehlung sein kann. Für den, unbestritten weitverbreiteten, Kultstatus der Reihe kann dieser leicht angestaubte Film (Entstehung Mitte der Siebzigerjahre) meiner Meinung nach zumindest mit Sicherheit nicht der Indikator gewesen sein.
| TV: | Sony KV 29 C 3D |
| DVD-Player: | Daytec 707; Sony Playstation II |
| Verstärker: | |
| Boxen: | |
| Computer: | P4 2,66 GHz, G-Force 4, Sony 17" CRT, Power-DVD XP |
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