Mobile Suit Gundam 0083 - Der Untergang Zions
Technische Ausstattung der DVD
| Bildformat: |
4:3 (1.33:1) |
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Videostream: |
7,28 MBit/s, PAL, 720 x 576 |
| Tonformat: |
Japanisch, Dolby Digital 2.0 Surround |
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Audiostream: |
192 kBit/s |
| Untertitel: |
Deutsch, Englisch
Französisch, Holländisch
Polnisch |
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User-Prohibits: |
ja (Copyright, Labeltrailer) |
| Regioncode: |
RC2 |
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DVD-Typ: |
DVD-9 (7492 MByte belegt) |
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Ausführliche Beschreibung
Covertext
Der gefährlichste aller Gundam wurde vom Feind gestohlen!
- Oktober UC 0083 -
Obwohl der Einjährige Krieg offiziell beendet ist und ihre Armee kapituliert hat, schmiedet eine Handvoll Überlebender der Truppen des Herzogtums Zion weiterhin verdeckte Komplottpläne. Unter der Führung eines fanatischen Admirals starten sie die Operation "Stardust" (Sternenstaub). Während die Erde noch damit beschäftigt ist, ihre Kriegsverletzungen zu versorgen, wollen sie schmerzliche Erinnerungen wecken... Koh Uraki, ein junger Testpilot der föderalen Truppen, hat den vergangenen Konflikt noch nicht miterlebt. Doch er wird die Hölle des Krieges an dem Tag kennenlernen, an dem die Truppen von Zion zum Angriff übergehen werden. Es beginnt also eine lange Verfolgungsjagd quer durch den Weltraum, wo sich der Feind versteckt hält und mit seinen Schachfiguren in einem politischen Kräftemessen aus interstellarer Ebene vorrückt!
Mobile Suit Gundam 0083 ist bislang eine der besten Episoden der Gundam-Saga überhaupt. Diese fesselnde Geschichte reißt euch mit auf einen spannungsgeladenen Abenteuertrip – ein atemberaubender Mix aus Ehre, Ehrgeiz, Mut und Verrat, serviert mit einer großartigen Grafik.
Bild (4 Punkte)
Das Bild kann trotz seiner Jahre noch gut überzeugen. Einige kleine Schmutzpartikel blitzten an gewissen Stellen kurz auf. Das Vorkommen ist jedoch nicht allzu häufig zu erkennen und vornehmlich auf höher auflösenden Fernsehgeräten. Ansonsten waren einige wenige Brandflecken zu sehen, deren Vorkommen aber an einer Hand abzuzählen ist. Kompressionsartefakte tauchten nur in sehr schnellen Szenen auf und Blockbildung war überhaupt nicht zu erkennen. Die Farben präsentieren sich noch sehr frisch, sie sind weder ausgebleicht noch ist an ihrer Farbtiefe etwas zu bemängeln. Die Bildschärfe kann im Wesentlichen ebenso überzeugen, könnte in einigen Szenen jedoch etwas präziser sein. An ganz wenigen Stellen war ein minimales Kantenflimmern zu beobachten, aber nur wenn man ganz genau hinschaut. Der Bildtransfer weiß zu überzeugen und gibt keinen Anlass zur Kritik. Trotz einigen kleineren Fehler gibt es dennoch keinen schwerwiegenden Grund dem Film 4 Punkte in der Bildwertung zu verwehren.
Ton (3 Punkte)
Bei der einzigen Tonspur kann man ins Schwärmen geraten. Die Tonspur liegt zwar in Dolby Digital Surround 2.0 vor und nicht wie angegeben nur in Stereo. Neben direktionalen Effekten, die beim Vorbeifliegen von Flugzeugen und Mobile Suits aus den Rearboxen zu vernehmen sind, werden diese Boxen auch bei Gesprächen angesteuert sofern sich der Sprecher nicht in der Mitte des Bildes befindet. Bei den Effekten verhält es sich ebenso, denn neben den Frontboxen werden auch die Rearboxen verwendet. Die Dialoge schallen klar und verständlich aus den zwei Frontsprechern und dem Center und Fehler der Tonspur waren nicht zu vernehmen. Insgesamt liegt somit eine sehr gute Tonspur vor, die einige Dolby Digital 5.1 Spuren hinter sich zu lassen weiß.
Untertitel (2 Punkte)
Bei den Untertiteln kann dagegen kein großes Lob verteilt werden. Von der Lesbarkeit gibt es keine Beanstandungen der weißen mit schwarzer Outline erscheinenden Untertitel. Versäumt wurde wieder einmal die Untertitelung der Lieder, aber das ist nichts im Gegensatz zu der fast schon grammatikalischen und orthografischen Katastrophe, die sich dem Zuschauer bietet. Die deutschen Untertitel weisen eine Menge an Rechtschreibfehlern und grammatikalischen Unkorrektheiten auf, die den Leser zwingen einige Szenen mehrmals anzuschauen, damit er seine Verwirrung über den sprachlichen Wirrwarr aufklären kann. Ein kleines Beispiel ist weiter unten zu finden. Neben den Rechtschreibfehlern wurden auch einige Namen falsch für die deutsche Tonspur übertragen. Bei der Movie-Trilogie war für den Weltraumhafen auf der Erde
Jaburo zu finden, der Name wurde bei diesem Film in
Jabreau umbenannt. Gegenüber der japanischen Originalfassung wurde auch der Name der
Albion in
Arbion ohne große Not umbenannt. Dasselbe gilt für
Konpeito, die deutsche Spur zeigt dort
Konpei. Erstaunlicherweise werden die Namen bei den Untertitelpuren der anderen Sprachen wie im Original wiedergegeben.

Nur ein kleines Beispiel für die nicht gerade fehlerfreien Untertitel
Synchro (2 Punkte)
Als einzige Sprachversion ist die japanische Synchronisation vorhanden, die mit exzellenten Sprechern und einer tadellosen Leistung aufwarten kann.
Menüs (4 Punkte)
Extras (0 Punkte)
Außer Trailern anderer Mobile Suit Gundam Produkte, gibt es kein Extramaterial.
Verpackung (2 Punkte)
Die DVD wird in einer schlichten schwarzen Amarayhülle ausgeliefert. Das Cover ziert die Hauptcharaktere Leutnant Koh Ukari und Major Anavel Gatheau vor dem Gundam G 3. Als Hintergrundfarbe wurde ein dunkles Rot gewählt. Auf der Rückseite ist der Covertext zu finden sowie einigen Screenshots und den technischen Details, wobei die Laufzeitangabe um ca. 25 min zu hoch ausfällt. Ein Booklet ist nicht vorhanden.
Der Film (4 Punkte)
!!! W A R N U N G !!!
Der folgende Abschnitt kann Informationen enthalten, welche der Handlung des Filmes vorgreifen.
Wir schreiben das Jahr UC 0083. Inzwischen sind drei Jahre seit dem Ende des einjährigen Krieges im Jahr 0079 vergangen. Nach dem Kriegsende wurde ein Friedensvertrag zwischen beiden Parteien, dem Herzogtum Zion und der Erdföderation, ausgehandelt. Die Erdföderation hat unter der Leitung von Nina Purpleton zwei neue Gundam Prototypen, den Gundam G 1 und den Gundam G 2 in Auftrag gegeben. Kurz nach der Bestückung mit einer Granate, die mit einem Atomsprengkopf versehen ist, hat Major Anavel Gatheau den G 2 gestohlen. Der junge und unerfahrene Leutnant Koh Ukari geht an Bord des G 1 und stellt sich ihm entgegen, so wird Leutnant Koh Ukari der Pilot des G 1.
Die Albion unter dem Kommando von Admiral Synapse mit dem G 1 an Bord nimmt die Verfolgung des G 2 auf. Der ist unter dem Kommando von Major Gatheau mittlerweile auf dem Flaggschiff von Delaz, der die Wiederauferstehung des Herzogtums Zions plant, gelandet. Delaz hat sich ebenso die Unterstützung der undurchschaubaren Oberstleutnant Cima Garahau gesichert, was Major Gatheau nicht gerade begeistert aufnimmt. Delaz hat nun mit dem G 2 den letzten Puzzlestein um die Operation Meteorstaub durchzuführen und befiehlt den Start der Operation. Oberstleutnant Cima greift die Albion und ihre Unterstützungsflotte an. Bei dem Kampf rückt Koh mit seinem G 1 zum ersten Mal ins All aus, was für ihn und den Gundam in einem Fiasko endet.


Noch stehen die beiden neuen Gundam G 1 und G 2 friedlich nebeneinander.
Kurze Zeit später entbrennt ein wütender Kampf zwischen den beiden Piloten und ihren Gundams
Auf dem Mond muss der Gundam wieder repariert werden und Koh muss wegen seiner Niederlage eine Menge Ärger einstecken und macht sich davon. Dabei begegnet er dem Zion-Veteran Kelly, der seinen linken Arm im Krieg verloren hat. Erst durch ihn begreift Koh, in welcher schwierigen Lage er sich befindet und kommt wieder zu Sinnen. Kurze Zeit später plant die Erdföderation bei den Konpeito-Inseln eine Flottenparade, die vom G 2 angegriffen wird und Gatheau feuert den atomaren Sprengkopf in die Reihen der Föderation und schaltet einen Großteil der Flotte aus. Koh konnte ihn in seinem G 1 nicht mehr rechtzeitig stoppen und liefert sich ein Gefecht mit dem G 2, welches in der Zerstörung beider Gundams endet. Der Angriff von Major Gatheau diente jedoch nur der Ablenkung, denn Oberstleutnant Cima hat zwei Kolonien gestohlen, die sich inzwischen Richtung Mond bewegen.


Der Erdföderation stellen sich neue Feinde entgegen, deren charismatisches äußeres
Erscheinungsbild jedoch contraire zu ihren wahren Absichten ist
Es bleibt nur eine Möglichkeit zur Rettung der Mondkolonie. Koh muss in den G 3, einem Gundam im Teststadium steigen, um noch rechtzeitig den Absturz auf den Mond verhindern. Als die Kolonien sich dem Mond nähern, feuert die Kolonie jedoch einen Treiblaser auf die Kolonien und das Schreckensszenario geht in die nächste Phase, denn nun befinden sich die Kolonien auf dem Weg zur Erde und es bleibt nur noch wenig Zeit, bis die beiden Kolonien den Punkt überschreiten, an dem sie vollkommen im Gravitationsfeld der Erde gefangen sind. So entbrennt eine dramatische Schlacht, um die Rettung der Erde...


Ein Kampf auf Leben und Tod. Links muss sich Leutnant Ukari
gegen Major Gatheaus New Geel behaupten. Rechts sieht es für die Albion nicht gut aus
Bemerkungen
Gegenüber der vorangegangenen Gundam Movie Trilogie verfügt dieser Gundam-Film, der am nächsten nach den Geschehnissen aus der Trilogie spielt, über einige wesentliche Unterschiede. Die Zeichnungen weisen wesentlich sanftere und rundere Züge auf, die kantigen Konturen sind verschwunden. Der vorliegende Film sieht auch wesentlich frischer aus, so liegen doch über zehn Jahre zwischen den Produktionen. Ebenso bewegen sich die Animationen auf einem höheren Niveau und dies kommt vor allem den Gundams zu Gute, die wesentlicher realer wirken. Verlief bei der Trilogie der Handlungsverlauf über einige Strecken recht zäh, so schreitet er bei Mobile Suit Gundam 0083 sehr zügig voran und mit Elementen einer kleinen Liebesgeschichte, deren Verlauf an Dramatik zunimmt, kommt nie Langeweile auf. Am Anfang und bei der Einordnung von Major Gatheau wird der Zuschauer etwas ins kalte Wasser geworfen, denn ohne die dazugehörige Serie ist das etwas schwer einzuordnen.
Die technische Umsetzung ist mit einem Wermutstropfen versehen. Die bild- und tontechnische Umsetzung ist mehr als zufriedenstellend, vor allem letztere da sie mit Surroundeffekten nicht gerade geizt. Eine deutsche Synchronisation gibt es nicht und gerade deswegen ist es sehr schwer zu verschmerzen, dass sich die Untertitel unserer Muttersprache nicht gerade mit Ruhm bekleckern. Wie schon in der entsprechenden Rubrik erwähnt, sind einige Fehler vorhanden und die Namensgebung lässt auch zu wünschen übrig.
Fazit: Für jeden Gundam-Fan fast schon ein Muss, denn man gelangt in den Besitz eines sehr spannenden,kurzweiligen sowie mitreißenden Films. Für diejenigen, denen eine fehlende deutsche Synchronisation nichts ausmacht und deren Vorlieben im Sci-Fi-Genre liegen, ist dieser Film bestimmt einmal einen Blick wert.
Wir danken Anime Virtual für die Bereitstellung eines Reviewexemplars.
Technische Basis für den Review
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| TV: | Universum FT 81129 |
| DVD-Player: | Pioneer DV-380-S |
| Verstärker: | Pioneer VSX-515-S |
| Boxen: | Philipps Digital Surround System |
| Computer: | AMD Sempron 2200+, ATI Radeon 9250, BenQ 19" TFT, Asus DVD(Power DVD Klon) |
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16-04-2006 | © 2003-2009 by Anime auf DVD
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