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My-Hime Vol.1/6

Cover
Originaltitel:  Mai-HiME
Wichtige Links

Verwandte Titel
Genre:  Action, Drama, Komödie, Romanze
Altersfreigabe:  FSK-12
Label:  Beez Entertainment
empf. VK:  24,95 €  [Bei Anime-Versand kaufen]
EAN-Nummer:  3-760076-634642
Spieldauer:  100 Minuten
Releasedatum:  08/2006
Bewertet durch:  Benjamin "Katsuhisa" Thüring
Wertungsübersicht
 
Voting
Inhalt (der Film):
Bild:
Ton:
Untertitel:
Synchro:
Menüs:
Extras:
Verpackung:
 
Die DVD:
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Der Film:
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Technische Ausstattung der DVD
Bildformat:  4:3 (1.33:1) Videostream:  6,05 MBit/s, PAL, 720 x 576
Tonformat:  Japanisch, Dolby Digital 2.0
Deutsch, Dolby Digital 2.0
Englisch, Dolby Digital 2.0
Französisch, Dolby Digital 2.0
Audiostream:  192 kBit/s
Untertitel:  Deutsch, Französisch
Englisch, Niederländisch
User-Prohibits:  ja (Copyright, Labeltrailer)
Regioncode:  RC2 DVD-Typ:  DVD-9 (8054 MByte belegt)
 
Ausführliche Beschreibung

Covertext
Manchmal sind Superkräfte ein Fluch...

Mai Tokiha und ihr jüngerer Bruder Takumi sind gerade an der Fuka Academy eingetroffen, an der sich in letzter Zeit viele seltsame Dinge zugetragen haben. Sie erfahren von der Existenz der HiMEs, Mädchen mit übernatürlichen Kräften,die in der Lage sind, mächtige Wesen, die sogenannten Kinder zu beschwören. Schon bald stellt sich heraus, dass Mai ebenfalls eine HiME ist, obwohl ihre Kräfte noch nicht vollständig erwacht sind…

Die HiMEs werden an die Schule geholt, um die Orphans, dämonische Kreaturen aus einer anderen Welt, zu bekämpfen. Doch eine geheimnisvolle Organisation hat andere Pläne mit ihnen, und die HiMEs werden in der bevorstehenden Schlacht nicht nur ihr Leben riskieren müssen, sondern auch das was ihnen am allerwichtigsten ist…

Bild (4 Punkte)
Das junge Produktionsalter (2004) der Serie macht sich im digitalen Transfer bemerkbar. Die DVD offeriert höchste Sauberkeit, satte und homogen verlaufende Farbflächen sowie einen minimalen Rauschanteil. Gegen aufploppende Artefakte ist die Kompression weitestgehend unempfindlich, nur in turbulenten Situationen verblockt das Geschehen. Bis auf einige wenige Einstellungen, in denen so manche Szene unabsichtigt weich abläuft, bietet sich ein kontinuierlich knackiger Schärfegrad an. Größere Probleme zeigen sich vorwiegend an den Konturen der Figuren, die über die gesamte Spielzeit regelmäßig unter dem "Sägezahneffekt" leiden und entsprechend kantig wirken.

Ton (3 Punkte)
Die deutsche Vertonung wirkt in den Dialogsequenzen seltsam flach und schwachbrüstig, wobei es noch einmal innerhalb der Synchronisation zu differenzieren gilt. Sprachaufnahmen wie die von Dirk Meyer klingen im Vergleich mit denen seiner Kollegen und Kolleginnen entrückt, als hätte man den Akteuer aus dem hinteren Eck des Aufnahmeraumes seinen Text zitieren lassen. Insbesondere im direkten Zusammenspiel mit dem Soundtrack tritt die allgemeine Kraftlosigkeit des Tons deutlich zu Tage. Abgesehen von dieser akustischen Unstimmigkeit ist die Qualität anstandlos, auffällige Störungen (Rauschen, Aussetzer, etc.) konnten nicht entdeckt werden. Auf räumliche Spielereien oder eine ausufernde Belastung des Heimkino-Equipments verzichtet My-HiME trotz stimmiger Musik und reichlich Action. Alle verfügbaren Sprachfassungen wurden nur im normalen Stereo-Format erstellt, einen nachträglichen Upmix durchlief die deutsche Tonspur ebenso wenig.

Untertitel (4 Punkte)
Die sprachliche Vielfalt der Tonformate beeinflusst gleichzeitig den Umfang der Untertitel. Bis auf die niederländische Fassung besitzen die integrierten Sprachen zwei Schriftspuren, die für das japanische Original konzipiert lückenlos übersetzen, oder nur die Dialog unabhängigen Schriften klären. Letztere Option, die Label übergreifend immer angeboten werden sollte, ist in erster Linie von Bedeutung, wenn die Serie in der eigenen Muttersprache erlebt wird. Auf eine Übersetzung des Openings und Endings wurde ebenfalls wert gelegt. Warum allerdings der deutsche Kunde darauf verzichten muss, bleibt ein Rätsel. Abgesehen davon weisen die Untertitel ein sauberes Timing auf und lassen sich durch die dicke, weiße Schrift inklusive schwarzer Outline deutlich lesen.

Synchro (4 Punkte)
Für die Synchronisation von My-HiME, mit der Beez Entertainment abermals Circle of Arts betraute, griff das Studio wie gewohnt auf den Münchener Raum zurück und präsentiert trotz bekannter und erprobter Sprecher ein unausgewogenes Gesamtbild. Offensichtlicher als für gewöhnlich klafft eine spürbare Lücke zwischen dem japanischen Original und der deutschen Interpretation. Das Studio hat diverse Personalentscheidungen getroffen, die man schlicht als kontrovers bezeichnen mag. Dirk Meyer, als sympathischer Nichtsnutz Fry (Futurama) oder plappernder Lügenbaron Lysop (One Piece) ein Begriff, liefert schauspielerisch zwar eine gute Leistung ab, seine markant-heißere Stimme kann für Yuuichi aber nicht die erste Wahl sein. Auch Natsuki, gesprochen von Katharina Schwarzmaier, fehlt der entschlossene Tonfall, den die japanische Akteurin so wunderbar vorzutragen weiß und der Natsukis Persönlichkeit maßgeblich zum Ausdruck bringt. Von der Stimmlage geradezu perfekt besetzt, leistet sich Sabine Bohlmann in der Rolle von Mikoto bei den Kämpfen einen kleinen Fauxpas. Aus der mutigen Schwertschwingerin wird in der deutschen Fassung schnell ein verängstigtes Kätzchen, der imponierende Kampfschrei sollte noch einstudiert werden. Abgesehen davon hätte für das junge Mädchen keine bessere Wahl getroffen werden können. Je weiter die Folgen gedeihen, umso frappierender fällt auf, dass viele Protagonisten viel zu alt klingen und wenig glaubwürdig als Schüler durchgehen. Dem gerademal grundsoliden Endprodukt muss ein fehlendes Maß an Sorgfalt attestiert werden, was eine falsch synchronisierten Szene innerhalb der vierten Episode demonstriert. Hier wurde Haruka eine Anweisung in den Mund gelegt, die inhaltlich unlogisch ist und, viel wichtiger, im japanischen Original ausbleibt.

Synchronstudio: Circle of Arts

Die Charaktere und ihre Synchronsprecher in alphabethischer Reihenfolge:

Akane HigurashiDenise Strey
Akira OkuzakiTim Schwarzmaier
Alyssa SearsAnke Kortemeier
Aoi SenouAndrea Wick
Chie HaradaBeate Pfeiffer
Fumi HimenoAdela Florow
Haruka SuzushiroKathrin Gaube
Joseph GlearMichael Vogtmann
Kaiji SakomizuThomas Albus
Kazuya KurauchiLion Sokar
Mai TokihaLeoni [Kristin] Oeffinger
Mashiro KazahanaShandra Schadt
Midori SugiuraLisa Sokar
Mikoto MinagiSabine Bohlmann
MiyuMelanie Manstein
Nagi HomuraPatrick Schröder
Nao YuukiFarina Brock
Natsuki KugaKatharina Schwarzmaier
Reito KanzakiClaus - Peter Damitz
Shiho MunakataGabrielle Pietermann
Shizuru FujinoMarieke Oeffinger
Takumi TokihaChristian Heiner Wolf
Watari IshigamiKai Taschner
Yaoi OotaMelina Borcherding
Youko SagisawaSonja Reichelt
Yukariko SanadaMartina Duncker
Yukino KikukawaJacqueline Belle
Yuuichi TateDirk Meyer

Menüs (5 Punkte)
Nach Ablauf des bienigen Labeltrailers folgt die Festlegung der bevorzugten Menüsprache. Ab da an vergehen mit dem obligatorischen Urheberrechtshinweis und einer Einleitungssquenz knapp 20 Sekunden, bis endlich an die Menüs Hand angelegt werden darf. Summa sumarum dauert der Gesamtvorgang über eine halbe Minute an, und ungeduldige Naturen vermissen schnell die Möglichkeit zum raschen Überspringen. Beim wiederholten Einlegen wird das Ritual mit der Zeit eine wahre Geduldsprobe. Abgesehen von der beschnittenen Freiheit liefert Beez Entertainment eine hübsch designte Menüoberfläche mit kunterbunten Motiven. Im Hauptmenü rieseln zart-rosane Blätter elegant über die Bildfläche, eine imposante Animation leitet in die Unterkategorien über und im Hintergrund begleiten Yuki Kajiuras Melodien die reibungslose Navigation.

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Hauptmenü

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Kapitelauswahl

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Sprachauswahl

Extras (3 Punkte)
  • Mini-Episoden
  • Produktionseinstellungen
  • Blank Opening und Ending
Neben zahlreichen Produktionsskizzen von den Handlungsträgern und -schauplätzen wurden vier Mini-Episoden in den Bonusbereich gepresst. Kaum die Laufzeit von von knapp einer Minute überschreitend, gehen die Kurztakes keiner erwähnenswerten Handlung nach und verstehen sich zweifelsohne als kleines Fanservice-Geschenk für das männnliche Publikum. Obligatorisch für jede Anime-DVD-Erscheinung: das von störenden Credits bereinigte Intro und Outro.

Verpackung (3 Punkte)
In den letzten Jahren wurde das klassische Schwarz der Amarayhüllen schleichend von Transparentverpackungen abgelöst und nahezu verdrängt. Beez Entertainment verzichtet bei My-HiME auf beide Varianten und bringt das schlichte Weiß ins Spiel, das stets einen Nischenplatz besetzt hatte. Zwangsläufig verzichtet das Label auf eine zweiseitige Bedruckung des Inlays, ein Wendecover oder Vergleichbares gibt es demnach nicht zu bestaunen. Das Cover selbst präsentiert dagegen die drei Hauptcharakter Natsuki, Mai und und Mikoto in knapp geschnittener Schulinform, und versendet damit spezielle Reizimpulse an die primär männliche Käuferschicht. Vorbildlicherweise liegt dem ersten Volume ein 16 Seiten umfassendes Booklet bei. Dieses bietet zahlreiche Informationen über die teilnehmenden Charaktere, dem abgelegenen Internat mit dessen Campus, der als vorherrschender Handlungsort fungiert, sowie weiteren Exkursionen.

Der Film (4 Punkte)
!!! W A R N U N G !!!
Der folgende Abschnitt kann Informationen enthalten, welche der Handlung des Filmes vorgreifen.
Dämonische Wesen treiben auf der Erde ihr Unheil, und nur eine Gruppe junger Schülerinnen kann den Kampf gegen die Orphans aufnehmen. Dazu bedienen sich die sogenannten HiME nicht nur ihrer individuellen Fähigkeiten , sondern beschwören auch mächtige Mitstreiter. Was die resolute Mai im Laufe dramatischer Ereignisse jedoch zu spät erkennen muss, ist der hohe Preis, den sie für ihren mehr oder minder freiwilligen Einsatz zu bezahlen hat. Denn wer sich für das ungnädige Schicksal einer HiME entscheidet, riskiert weit mehr als das eigene Leben.


Episode 1: Das wichtigste Ereignis im Leben eines Mädchens

Mai Tokiha sehnt sich nach einem ruhigen Leben voller Normalität. Dass ausgerechnet das angebotene Stipendium der renommierten Fuka Akademie diesen seeligen Wunsch zunichte machen würde, konnte die 15-jährige am Anfang nicht ahnen. Noch auf dem Schiffsdeck mit ihrem herzschwachen Bruder albernd, werden die beiden Geschwister Zeuge einer dramatischen Rettungsaktion. Ein junges Mädchen wird bewusstlos aus dem Wasser gezogen, und da niemand der Passagiere sein angestaubtes Erste-Hilfe-Wissen frisch gehalten hat, setzt Mai zur Mund-zu-Mund-Beatmung an. Das zurückgeholte Leben der Kleinen ist aber nach wie vor bedroht. Ein geheimnisvolle Schönheit macht in der Nacht erbarmungslos Jagd auf das wiederbelebte Mädchen, dass sich allerdings zu wehren weiß. Ein furioser Kampf entbrennt zwischen den beiden Kämpferinnen, die auf Waffen zurückgreifen, die jenseits der menschlichen Vorstellungskraft liegen und den riesigen Kreuzer in einen versinkenden Schrotthaufen verwandeln. Ungewollt gerät Mai zwischen die Fronten und muss im Eifer des Gefechts erkennen, dass auch sie über erstaunliche Fähigkeiten verfügt. Eine weitere Hime ist erwacht und versetzt mit ihrer Aufsehen erregenden Ankunft die neuen Mitschüler in Aufruhr...

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Noch genießen Mai und ihr Bruder die ruhige See und die Vorfreude auf die neue Schule.
Doch mit der Rettung eines kleinen Mädchens ändert sich alles von Grundauf



Episode 2: Geheimnisse nach der Schule

Mais herzliche Begrüßung an der Akademie wird nach ihrem spektakulären Erscheinen, das einen riesigen Brandfleck im Grasteppich hinterlassen hat, kurzerhand in ein strenges Verhör umgewandelt, bei dem die resolute Haruka in ihrer Funktion als Vorsitzende der Arbeitsgruppe den Neuankömmling gehörig in die Mangel nimmt. Nach einem kleinen hitzigen Disput wird die "Angeklagte" wieder in die Freiheit entlassen, und von da an beginnen sich die Ereignisse auf dem Campus zu überschlagen. Neben der wiederholten Begegnung mit dem fast ertrunkenen Mädchen, das sich als Mikoto vorstellt, und einem ersten Kontakt mit dem undurchsichtigen Nagi, muss sie unweigerlich ihrer Bestimmung als Hime folgen, um ihren kranken Bruder vor einem furchteinflößenden Monster zu beschützen. Ein zweites Mal darf sie als ältere Schwester unter keinem Umständen versagen, die Schmerzen der Vergangenheit wecken die in ihr tief verborgenen Kräfte des Feuers ...

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Zwei Welten prallen aufeinander: Während sich die Serie gerne mit Slapstick verweilt, kann
das Geschehen blitzschnell drastische Züge annehmen



Episode 3: Tanz der Flammen - Gelöbnis des Sterns

Feuerringe rotieren zirpend um Mais Hand- und Fußgelenke, und verleihen der HiME bemerkenswerte Fähigkeiten, deren kontrollierten Einsatz sie allerdings noch üben muss. Um ihren ohnmächtigen Bruder vor dem sicheren Tod zu bewahren, ist sie nichtsdestotrotz fest entschlossen gegen den Orphan, einem gefährlichen Wesen aus einer anderen Dimension, in den Kampf zu ziehen. Doch trotz der Unterstützung durch Mikoto und Natsuki, die ihr tatkräftig zur Seite stehen, ist Mai in ihrer Verfassung dem Biest kaum gewachsen und gerät in arge Bedrängnis. Abseits des Getümmels nutzt Nagi die Gunst der Stunde und ermutigt das verzweifelte Mädchen, das Siegel ihres mächtigen "Kindes" zu brechen. Ein riesiges Ungetüm namens Kagutschi entsteigt einer tosenden Feuerbrunst und droht in seiner Unbeherrschtheit Feind wie auch Freund ins glühende Verderben zu stürzen. Am nächsten Morgen ist die im Wald klaffende Schneise das Gespächsthema Nummer 1 unter den Schülern. Mai wurde derweil von der jungen Direktorin eingeladen und erfährt dabei den wahren Grund für ihre Anwesenheit an der Fuka Akademie. Einzig ihre Existenz als HiME, deren es ist die Welt vor den Orphans zu verteidigen, stellt den Grund für ihr Stipendium dar ...

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Für ihre neue Freundin greift Mikoto ohne zu zögern zur Waffe, doch entschieden wird das
lebensbedrohliche Gefecht von Mais überdimensionaler Kreatur: Kagutschi



Episode 4: Possen des Windes

Neues, gar unvorstellbares Unheil bricht über die friedvolle Akademie herein und lässt das Leben der Schülerinnen aus den Fugen geraten. Ein unbekannter Dieb hat es sich zur Aufgabe gemacht, den unschuldigen jungen Frauen ihrer Unterwäsche zu berauben. Unter den gemeinen Diebstählen hat insbesondere die sonst so distanzierte Natsuki zu leiden. Bekannt für ihren leidenschaftlichen Sammlertrieb geschmackvoller Dessous, wird sie das folgenschwere Opfer des eigenwilligen Täters und muss am eigenen Leibe erfahren, dass in solch einer prekären Situation ein kurzer Rock in Verbindung mit einem kräftigen Wind verhängnisvolle Konsequenzen nach sich ziehen kann. Mit Hilfe einer "raffinierten" Falle, für die auch Mai ihren Beitrag leisten muss, soll der Langfinger seiner gerechten Strafe zugeführt werden. Doch angesichts seiner Identität wird es drastische Maßnahme dazu benötigen...

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In solch einer Situation der vollkommenen Entblößung geraten selbst der disziplinierste
Kendo-Schüler und das kühlste Mädchen der Schule aus der Fassung. Jeder auf seine Weise

Bemerkungen
My-HiME: Highly-advanced Materializing Equipment

Als Studio Sunrise und TV Tokyo My-HiME im Herbst 2004 den Startschuss im japanischen Fernsehen erteilten, rechnete vielleicht niemand mit dem immensen Erfolg der 26-teiligen Serie, die das angestaubte Magical-Girl-Prinzip für sich neu definiert und einen gewagten Mix fast aller bekannten Stilrichtungen darstellt. Auf der anderen Seite muss der Erfolg von den Unternehmen fest einkalkuliert geworden sein. Wie sonst ließe sich das üppige Budget erklären, das den Produzenten zur Verfügung gestanden haben muss? In technischer Hinsicht zieht die bunte Genre-Mischung für TV-Verhältnisse alle erdenklichen Register und präsentiert spektakuläre Kämpfe, die mit hervorragenden Animationen und exzellenten Spezialeffekten kaum zu geizen wagen. Neben dem Auge werden aber auch die Ohren bestens bedient. Mit Yuki Kajiura engagierte man eine Komponistin, die nicht nur viele getreue Fans auf der ganzen Welt um sich scharen konnte, sondern für viele bekannte Anime (u.a. .hack//SIGN, Noir und Das Bildnis der Petit Cossette) den passenden Soundtrack beisteuerte und ihr musikalisches Talent mehr als einmal unter Beweis stellte.

Inhaltlich lässt der Anfang kaum erahnen, welchen Kurs My-HiME gedenkt einzuschlagen. Ein seriöses Drama um Verantwortung, Liebe und dem Überleben der Menschheit? Oder vielleicht doch eine lockerleichte Comedy-Fete mit reichlich Slapstick, Fan-Service und dem Hang zu Klischees? Bei all der gebotenen Verquickung bleibt zu hoffen, dass die Schreiber bei dem Pulk an Charakteren und Genrevertretern den Überblick wahren und das eigentliche Geschehen auf sinnvollem Wege vorantreiben. Füllerepisoden, wie die Jagd auf den Unterwäschedieb samt Natsukis peinlicher Entblößung, sind sicherlich unterhaltsam. Aber ein legitimen Einfluss auf die Kernhandlung ist definitiv unauffindbar. Und bei insgesamt "nur" 26 Folgen kann man es sich kaum leisten, ein storyintensives Abenteuer mit redundanten Nebensträngen zu belasten. Das wäre allzu bedauerlich für ein ambitioniertes Projekt, dass trotz unleugbarer Defizite einen wichtigen Aspekt vorweist: Potential.

Fazit:
My-HiME birgt dank einer herausragenden Optik, Yuki Kajiuras musikalischen Fertigkeiten und vielversprechenden Storyansätzen eine aussichtsreiche Zukunft. Ob die Serie die Erwartungen zu erfüllen vermag, müssen die folgenden Episoden noch unter Beweis stellen.

Wir danken AL!VE AG für die Bereitstellung eines Reviewexemplars.

Technische Basis für den Review
 
TV: Philips L9 Flatscreen 51cm
DVD-Player: JVC XV-N212S
Verstärker: 
Boxen: Creative Inspire GD580 5.1
Computer: Fujitsu Siemens Amilo M6453G (14,4" - 1,83 Ghz - ATI X600 - 1024 MB Ram), PowerDVD 6, Fujistu Siemens P19-2
 

31-10-2006

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