My-Hime Vol.2/6
Technische Ausstattung der DVD
| Bildformat: |
4:3 |
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Videostream: |
5,96 MBit/s, PAL, 720 x 576 |
| Tonformat: |
Japanisch, Dolby Digital 2.0
Deutsch, Dolby Digital 2.0
Englisch, Dolby Digital 2.0
Französisch, Dolby Digital 2.0
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Audiostream: |
192 kBit/s |
| Untertitel: |
Deutsch, Französisch
Englisch, Niederländisch |
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User-Prohibits: |
ja (Copyright, Labeltrailer) |
| Regioncode: |
RC2 |
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DVD-Typ: |
DVD-9 (8140 MByte belegt) |
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Ausführliche Beschreibung
Covertext
Mai hat ihre HiME-Kräfte entdeckt, aber die Verantwortung, für ihren Bruder dazusein, und mit ihrer Stellung als HiME umzugehen, lastet schwer auf ihren Schultern. Besonders scheut sie sich davor, die zerstörerischen Kräfte von Kagutsuchi einzusetzen, da sie fürchtet, diese nicht kontrollieren zu können. Doch dann bekommt sie unerwartete Hilfe: Eine neue HiME - eine selbsternannte Kämpferin für Gerechtigkeit - steht ihr zur Seite. Doch leider folgen nicht alle HiME guten Absichten. Und während eines Schulfestes muss eine von ihnen schließlich schmerzlich erfahren, was der wahre Preis der Niederlage eine HiME bedeutet ...
Bild (4 Punkte)
Das junge Produktionsalter (2004) der Serie macht sich im digitalen Transfer bemerkbar. Die DVD offeriert höchste Sauberkeit, satte und homogen verlaufende Farbflächen sowie einen minimalen Rauschanteil. Gegen aufploppende Artefakte ist die Kompression gegenüber der ersten DVD anfälliger geworden, sobald die Szenen überdurchschnittlich animiert sind, treten unschöne Verpixelungen auf. Bis auf einige wenige Einstellungen bietet sich ein kontinuierlich knackiger Schärfegrad an. Größere Probleme zeigen sich vorwiegend an den Konturen der Figuren, die über die gesamte Spielzeit regelmäßig unter dem "Sägezahneffekt" leiden und entsprechend kantig wirken. Wackelige 4 Punkte!
Ton (3 Punkte)
Die deutsche Vertonung wirkt in den Dialogsequenzen seltsam flach und schwachbrüstig, wobei es noch einmal innerhalb der Synchronisation zu differenzieren gilt. Sprachaufnahmen wie die von Dirk Meyer klingen im Vergleich mit denen seiner Kollegen und Kolleginnen entrückt, als hätte man den Akteuer aus dem hinteren Eck des Aufnahmeraumes seinen Text zitieren lassen. Insbesondere im direkten Zusammenspiel mit dem Soundtrack tritt die allgemeine Kraftlosigkeit des Tons deutlich zu Tage. Abgesehen von dieser akustischen Unstimmigkeit ist die Qualität anstandlos, auffällige Störungen (Rauschen, Aussetzer, etc.) konnten nicht entdeckt werden. Auf räumliche Spielereien oder eine ausufernde Belastung des Heimkino-Equipments verzichtet My-HiME trotz stimmiger Musik und reichlich Action. Alle verfügbaren Sprachfassungen wurden nur im normalen Stereo-Format erstellt, einen nachträglichen Upmix durchlief die deutsche Tonspur ebenso wenig.
Untertitel (4 Punkte)
Die sprachliche Vielfalt der Tonformate beeinflusst gleichzeitig den Umfang der Untertitel. Bis auf die niederländische Fassung besitzen die integrierten Sprachen zwei Schriftspuren, die für das japanische Original konzipiert lückenlos übersetzen, oder nur die Dialog unabhängigen Schriften klären. Letztere Option, die Label-übergreifend immer angeboten werden sollte, ist in erster Linie von Bedeutung, wenn die Serie in der eigenen Muttersprache erlebt wird. Auf eine Übersetzung des Openings und Endings wurde irritierenderweise mit Volume 2 ausgepart, obwohl die erste DVD dieses Feature bereits beinhaltet und eine Übertragung leichtes Spiel gewesen wäre. Abgesehen von diesem kleinen geleisteten Fehltritt weisen die vom deutschen Dub autarken Untertitel ein sauberes Timing auf und sind durch die dicke, weiße Schrift inklusive schwarzer Outline deutlich lesbar.
Synchro (3 Punkte)
Konnte bereits die erste DVD bezüglich der deutschen Sprachspur keineswegs überzeugen, enttäuscht die Produktion auch weiterhin und setzt die Messlatte sogar noch ein Stückchen weiter in Richtung Erdgeschoss. Anime auf DVD ist nun nach unserer Auffassung nicht gerade dafür bekannt, pedantisch nach den winzigsten Fehlern und Unstimmigkeiten zu fahnden und sie mit rücksichtsloser Genugtuung hemmungslos abzustrafen. "Irren ist menschlich", erinnert uns eine altbekannte Weisheit, und es ist auch allgemein bekannt, dass der deutsche Anime-Konsummarkt trotz des Aufschwungs der letzten Jahre verhältnismäßig überschaubar ist. Dafür aber umso heftiger umkämpft. Trotzdem, oder gerade vielleicht deswegen mit Hinblick auf den letzten Punkt, rechtfertigen die aktuellen Umstände in keinster Weise eine derart lieblose Konvertierung, wie sie mit My-Hime vorliegt. Gängige Marktstandards werden hier ebenso unterminiert, wie die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden nach qualitativer Wertarbeit ignoriert werden.
Selbstverständlich kann das vorliegende Produkt mit positiven Aspekten trumpfen, allerdings in marginaler Form. Diverse Sprecher/innen verfügen über reichlich Erfahrung und gelten im Allgemeinen als versierte Vertreter ihres Fachs. Doch welchen Nutzen kann eine Synchronisation davontragen, wenn nur ein Bruchteil davon effektiv und sinnvoll eingesetzt wird. Darüber hinaus engagierte Circle of Arts allem Anschein nach eine Reihe zweitklassiger Laiensprecher, die trotz aller Bemühungen, die sich ansatzweise herausfiltern lassen, ihre zugewiesenen Rollen kaum mit Leben füllen können. Unter dieser Fehlleistung seitens der Regie leidet jegliche Authentizität, die intendierte Atmosphäre wird leichtfertig zerstört. Das Drama gegen Ende der achten Folge, einschlägiger Wendepunkt der gesamten Handlung, lässt in der deutschen Fassung den Zuschauer erschreckend kalt. Die einzige Gefühlsregung spiegelt sich im süffisanten Verziehen des Mundwinkels. In dieser Hinsicht wird die deutsche Riege nur noch von den englischen Kollegen abgehängt, die einen Totalausfall darstellen. Weitere Mängel treiben im Bereich der Namensaussprache und -gebung an die Oberfläche. Ersteres zeigt eine variantenreiche Inkonsequenz, jeder Sprecher konnte beinahe nach eigenem Ermessen die Aussprache frei wählen. Nebenbei wurde der Nachname "Tokiha" streckenweise in "Tohika" umgetauft, ohne dass es die Verantwortlichen korrigierten. Diese Fehler sind für gewöhnlich moderat abzukanzeln, aber hier unterstreichen sie zusätzlich den "Last-Minute-Charakter". Viel dramatischer als diese verzeihbaren Detailfehler ist die offensichtlich kopflose und kurzsichtige Besetzung von Akira, die eindrucksvoll demonstriert, wie wenig im Vorfeld recherchiert wurde. Mit der Zuweisung einer markanten Jungenstimme für Takumis Zimmergenosse, hat sich das Studio ("hoffentlich" unfreiwillig) in eine Sackgasse manövriert. Wie diese Makulatur im Nachhinein befriedigend gelöst werden soll, untersteht einer aufmerksamen Beobachtung.
Was die Gründe für diese insgesamt unbefriedigende Vertonung auch sein mögen, Label und Tonstudio sollte eigentlich im persönlichen Interesse daran gelegen sein, qualitative Grobschnitzer zu vermeiden. Eines darf nie aus den Augen verloren gehen: Eine gute Reputation ist müßig zu erarbeiten, aber leicht zu verlieren. Und für langfristige Aktivitäten ist vertrauenswürdiges Renommee unerlässlich.
Synchronstudio: Circle of Arts
Die Charaktere und ihre Synchronsprecher in alphabethischer Reihenfolge:
Menüs (5 Punkte)
Extras (3 Punkte)
- Mini-Episoden
- Produktionseinstellungen
- Blank Opening und Ending
Neben zahlreichen Produktionsskizzen von den Handlungsträgern und -schauplätzen wurden vier Mini-Episoden in den Bonusbereich gepresst. Kaum die Laufzeit von von knapp einer Minute überschreitend, gehen die Kurztakes keiner erwähnenswerten Handlung nach und verstehen sich zweifelsohne als kleines Fanservice-Geschenk für das männnliche Publikum. Obligatorisch für jede Anime-DVD-Erscheinung: das von störenden Credits bereinigte Intro und Outro.
Verpackung (2 Punkte)
Das zweite Cover der Amarayhülle widmet sich abermals drei femininen Charakteren, inklusive "Cat-Fight" und einem kleinen grafischen Macken bei der Titelschrift. Bunt, drollig, aber ohne besonderen Charme.
Auf der Rückseite prangern neben zahlreichen Screenshots der Covertext, sowie die technischen Spezifikationen. Das Innere der Verpackung behält eine blütenweiße Weste, im Gegensatz zum ersten Volume wurde ein Booklet oder vergleichbarer Ersatz ausgespart.
Der Film (4 Punkte)
!!! W A R N U N G !!!
Der folgende Abschnitt kann Informationen enthalten, welche der Handlung des Filmes vorgreifen.
Episode 5: Regen - Tränen
Mais junges Leben als hektisch zu betiteln, kommt einer Untertreibung gleich. Die ständige Angst um ihren Bruder, die kostspielige Finanzierung seiner so dringend benötigten Herzoperation. Das permanente Bemuttern ihres treuseligen Anhängsels Mikoto, sowie die ständige Bereitschaft zum Arbeiten, wodurch so manche freundschaftliche Beziehungen das Nachsehen haben. Und zu guter Letzt die unfreiwillige Berufung zur HiME, dazu auserkoren, die Menschheit samt ihrer Zukunft zu einem bisweilen schwer abschätzbaren Preis zu beschützen. Bei aller dieser seelischen wie körperlichen Belastung, reißt irgendwann auch beim stärksten Menschen die so sorgsam um sich selbst errichtete Mauer ein. In dieser hoffnungslosen Situation erweist sich Tate als brauchbarer Muntermacher...


Beim Stadtbummel kommt es zum Kontakt zwischen Mai und einem Orphan. Bevor sie den
Bus einholen kann, ereignet sich bereits ein schrecklicher Unfall mit zahlreichen Verletzten
Episode 6: Brennende 17-jährige
Um eine anstehende Hochzeit am legendären Fuka-Schrein zum vollen Erfolg zu führen, sucht Yuiichi im Namen von Shihos priesterlichen Großvater nach arbeitswilligen Helfern und wird schließlich in Mai, ihrem Bruder Takumi sowie Daueranhängsel Mikoto fündig. Seltsamerweise drängt sich Midori förmlich auf, die anstehenden Vorbereitungen zu unterstützen. Wie sich schnell herausstellt, zeigt Mais lebhafte Arbeitskollegin ein reges Interesse an dem sagenhaften Mysterium des uralten Schreins. Einer berühmten Legende zufolge, wurde vor Äonen von Jahren ein wütender Gott hinter der versiegelten Tür des Gebetsortes eingeschlossen, um die Menschen vor dessen zerstörerischen Kraft zu beschützen. Als Mai am Tag der Trauung Midori in flagranti in der heiligen Stätte erwischt, erwartet Mai neben reichlich Ungemach ein Abschluss voller Überraschungen...


Dass Midori nicht gerade wie normale Menschen tickt, erfahren Mai und ihre Freundinnen
bei der eigenwilligen Selbstinszenierung als quirlige Streiterin für Liebe und Gerechtigkeit
Episode 7: Verlorenes Kätzchen
Weil Mikoto mit Mai in Streit geriet und nicht länger als kleines hilfsbedürftiges Mädchen behandelt werden möchte, schließt sie sich kurzerhand an. Doch anstatt wie im Vorfeld versprochen bei der Suche nach Mikotos verschollenem Bruder behilflich zu sein, missbraucht die selbstbewusste und auffällig männerhassende Hime die vertrauensselige Mittelstufenschülerin für ihre unlauteren Zwecke. Denn nachts streift der Racheengel durch die belebte Stadt und lockt auf ihrem scheinbar persönlichen Kreuzzug mit ihren Reizen junge, willige Männer an, um sie am Ende in einer dunklen Gasse schamlos auszurauben. Als Mai und Natsuki eines Abends auf der Suche nach der missmutigen Ausreißerin Zeuge dieser "Räumungsaktion" werden, droht die Situation zu eskalieren. Bis Midori unerwartet der illustren Runde beitritt und im betrunkenen Eifer versucht, die angespannte Lage zu entschärfen...


Mai fürchtet schon Mikoto unter den Stahltrümmern tödlich begraben. Wie dem Vizepräsident
Reito mit der Rettung das Unmögliche gelang, danach fragt seltsamerweise niemand.
Episode 8: Wichtige Sache
Mit einer aufwändig inszenierten Jubiläumsfeier lädt die altehrwürdige Fuka-Akademie die zahlreich erschienenen Gäste auf eine stimmungsvolle Feier ein. Von dem verheerenden Unheil, das abseits der ausgelassenen Stimmung wütet, bleiben die amüsierten Besucher unbehelligt. Während die tief berührten Zuhörer also den sanften Klängen des Kirchenchors lauschen, umhüllen die zarten Töne andererorts Leid und Schrecken. Mai ist angesichts der Bedrohung durch einen Orphan wieder genötigt ihre Kräfte zu aktivieren, wenn sie das Leben ihres Bruders und das ihrer Freunde verteidigen will. In einem nahe gelegenen Waldstück muss Akane zur gleichen Zeit schmerzhaft erfahren, was es wirklich bedeutet als Hime einen Kampf zu verlieren...


Situation: Person A stürzt zeitlich vor B,C und D durch die identische Bruchstelle in die Tiefe.
A landet auf B, separiert von C und D. Zurechtgebogene Ausgangslage auf Kosten der Logik
Bemerkungen
Der Verzweiflung auf der Spur
Die Folgen der zweiten DVD treiben den Plot nur unwesentlich voran, lancieren aber Informationen über eine geheime Organisation namens "District One", deren Rolle in der Geschichte zwar noch bewusst unergründet bleibt, die aber an einer Art Komplott beteiligt zu sein scheint, der allem Anschein nach in direktem Zusammenhang zu den an der Fuka Akadamie versammelten Hime steht. Ob und welche Gefahr von dieser verschworenen Gemeinschaft ausgeht, bildet einen zentralen Interessenpunkt für den weiteren Verlauf. Darüber hinaus nehmen sich die vier Episoden Zeit, einige neue Hime vorzustellen und im Allgemeinen diverse Beziehungen und Persönlichkeiten näher zu beleuchten, was der Serie etwas mehr Tiefgang verschafft. Schon jetzt bahnt sich ein klassisches, von vornherein Probleme induzierendes Beziehungsdreieck mit Mai, Yuuichi und Reito an, bei dem auch Shiho als Yuichis leibeigene Klette sicherlich ein ernstes Wörtchen mitreden wird. Angesichts der schleichenden Ernsthaftigkeit und einem Versprechen von Mai an Shiho, das schon jetzt bereits zu bröckeln beginnt, wird dieser Punkt der Handlung ohne weiteres eine brisante Funktion übernehmen. Wirkliche Spannung erzeugen aber zweifellos die letzten Minuten der DVD. Nicht nur ist die verzweifelte Szene zwischen Akane und Kazuya herzzerreißend und undankbar gegenüber dieser jungen Liebe - aufgrund schauspielerischer Unzulänglichkeiten bedauerlicherweise nicht im Deutschen -, auch werden in brutaler Deutlichkeit die weitreichenden Konsequenzen und die ungeheuren Risiken vor Augen geführt, die Hime im Kampf gegen die Orphan schultern müssen. Umso tragischer wird die Angelegenheit, wenn man bedenkt, dass Mai im guten Glauben kämpft, nur ihr eigenes Leben auf das Spiel zu setzen, was sich von ihr unbemerkt als fataler Irrtum herausstellt. Weitere schwere Schicksalsschläge sind geradezu vorprogrammiert und werden in Zukunft maßgeblich den bisher überwiegend freundlichen und auf Slapstick bedachten Ton signifikant prägen. Und ganz nebenbei darf der wachgerüttelte Zuschauer getrost auf eine komplexere Entwicklung der Ereignisse pochen, fesselnd und erschütternd zugleich. Aufmerksame Beobachter können sich gar bereits zum jetzigen Zeitpunkt einige inhaltliche Fäden herleiten.
Wir danken AL!VE AG für die Bereitstellung eines Reviewexemplars.
Technische Basis für den Review
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| TV: | Philips L9 Flatscreen 51cm |
| DVD-Player: | JVC XV-N212S |
| Verstärker: | |
| Boxen: | Creative Inspire GD580 5.1 |
| Computer: | Fujitsu Siemens Amilo M6453G (14,4" - 1,83 Ghz - ATI X600 - 1024 MB Ram), PowerDVD 6,
Fujistu Siemens P19-2 |
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18-12-2006 | © 2003-2009 by Anime auf DVD
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