Final Fantasy VII: Advent Children - Steelbook
Technische Ausstattung der DVD
| Bildformat: |
16:9 (anamorph) |
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Videostream: |
6,80 MBit/s, PAL, 720 x 576 |
| Tonformat: |
Japanisch, 5.1 Dolby Digital
Deutsch 5.1 Dolby Digital
Englisch 5.1 Dolby Digital |
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Audiostream: |
448 kBit/s |
| Untertitel: |
Deutsch, Englisch, Türkisch |
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User-Prohibits: |
ja (Copyright) |
| Regioncode: |
RC2 |
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DVD-Typ: |
DVD-9 (8115 MByte belegt) |
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Ausführliche Beschreibung
Covertext
In der Fortsetzung der auf dem erfolgreichen PlayStation-Spiel FINAL FANTASY VII basierenden Geschichte erinnern die Ruinen von Midgar nun schon seit zwei Jahren an die Opfer, die der Frieden gekostet hat. Doch es dauert nicht lange, bis die Welt vor einer neuen Bedrohung steht: Eine geheimnisvolle Krankheit breitet sich rapide aus. Alte Feinde regen sich wieder. Und Cloud, der sein Leben als Held hinter sich gelassen hatte, um sich in die Einsamkeit zurückzuziehen, muss noch einmal zum Kampf antreten ...
Bild (4 Punkte)
Der Bildtransfer ist ganz gut gelungen. Die CGI-Animationen erstrahlen in plastischen Farben und sind kräftig. Der Kontrast ist gut getroffen, so dass die Details jederzeit gut erkennbar sind. Die Kompression leistet sich nur kleine Schwächen, das ungeübte Auge wird diesen Aspekt aber nicht bemerken. Etwas schwerwiegender ist da schon die nicht immer optimale Bildschärfe.
Ton (5 Punkte)
Alle drei Tonspuren in Dolby Digital 5.1 können sich durchaus hören lassen. Sie verwöhnen den Zuhörer mit direktionalen Effekten, einer voluminösen Musikabmischung aus allen Boxen, einem vollen Bass und klar ortbaren Effekten auch aus den Rearboxen. Lediglich bei diesem Aspekt wünscht man sich an der ein oder anderen Stellen, dass sich die Effekte aus den hinteren Boxen etwas stärker präsentieren. Insgesamt bietet der Ton jedoch eine gute Abmischung, die sich die 5 Punkte sicher abholen kann.
Untertitel (3 Punkte)
Die Untertitel laufen in weißer Schrift mit schwarzer Outline über den Bildschirm. Sowohl in punkto Lesbarkeit als auch Timing gibt es nichts zu bemängeln. Bis auf kleine Aussetzer wie beispielsweise SOLDAT anstatt SOLDIER leistet sich das Skript auch keine Schwächen in der Übersetzung. Die instrumentalen Lieder des Openings und Endings bedürfen keiner Untertitelung, dennoch hat man es versäumt den Song nach dem englischen Abspann zu untertiteln. Insgesamt aber eine gute Leistung.
Synchro (4 Punkte)
Die deutsche Synchro spaltet ein bisschen die Gemüter. So wurden überwiegend namhafte Sprecher engagiert wie Björn Schalla als Cloud, Shandra Schadt als Tifa oder Simon Jäger als Sephiroth, jedoch erreichen einige davon nicht ihr übliches Niveau. Löblich ist es, dass Sprecher wie Marcus Off als Red XIII, Solveig Duda als Elena und Martin Halm als Tseng, die nur kleine Rollen haben, markant besetzt wurden. Eine ausreichende Bewertung über die Leistung kann hier jedoch nicht vorgenommen werden, da sich ihre Rollen auf ein paar Sätze beschränken. Insgesamt ist die Synchro recht gut geworden, jedoch nicht so gut, dass sie das Niveau von einigen Topsynchros erreichen kann. Alleine schon vom Trubel und der Bekanntheit des Spieles hat die Synchro deshalb ein klein wenig enttäuscht. Beim japanischen Pendant sieht das Gesamtbild besser aus, die engagierten Seiyuus leisten hervorragende Arbeit und wissen auf ganzer Linie zu überzeugen. Etwas schlechter als die deutsche Version verhält sich da die englische Sprachfassung.
Synchronstudio: Scalamedia GmbH [München]
Die Charaktere und ihre Synchronsprecher in alphabethischer Reihenfolge:
Menüs (4 Punkte)
Extras (4 Punkte)
- Reminiszenz an das Originalspiel Final Fantasy VII
- Entfallene Szenen
- Präsentation Venedig
- Making of Final Fantasy VII: Advent Children
Für alle Nichtkenner des Spiels hat man sich was Nettes ausgedacht und eine Reminiszenz an das Spiel auf den Silberling gebracht. Trotz einer Länge von ca. 25 min können die Geschehnisse verständlicherweise nur grob angerissen werden. Auf der Bonus-DVD finden sich elf entfallene Szenen, eine Präsentation für das venedische Film Festival. Diese Vorführung ist im Prinzip ein etwa halbstündiger Trailer, in der den Zuschauern vorgeführt wurde, was sie im vollständigen Film erwarten wird. Ein Making of hat es auch auf die DVD geschafft. Des Weiteren gibt es noch verschiedene Trailer des Filmes für verschiedene Conventions und Trailer für die restlichen Teile der Final Fantasy VII – Compilation. Insgesamt eine recht großzügige Ansammlung an Bonusmaterial, obwohl ein Characterguide für alle Nichtkenner des Spiels bestimmt von Vorteil gewesen wäre.
Verpackung (3 Punkte)
Das Steelbook ist sowohl stabil als auch von der Gestaltung gut ausgefallen. Auf der Front sieht man die beiden Kontrahenten Cloud und Sephiroth. Die Rückseite dominieren eine Szene aus dem Spiel, kleinere Screenshots, der Covertext und die technischen Details der DVDs. Im Steelbook selber findet sich nur ein Flyer, auf deren Rückseite Werbung für andere Releases von Sony. Gute Schale, aber mauer Kern, das trifft die Beschreibung des Steelbooks wohl ganz gut.
Der Film (3 Punkte)
!!! W A R N U N G !!!
Der folgende Abschnitt kann Informationen enthalten, welche der Handlung des Filmes vorgreifen.
Prolog
Einige Jahre sind vergangen seitdem Cloud und seine Freunde den Kampf gegen Shinra Inc. und Sephiroth aufgenommen hatten, die beide versuchten den Planeten zu zerstören. Dank dem Opfer von Aeris und ihrem Mut gelang es sowohl Shinra Inc. zu stoppen als auch den von Sephiroth beschworenen Meteor aufzuhalten. Die Freunde führten ein ruhiges Leben, bis jetzt...
Der Film
Geostigma, eine neue Krankheit, befällt die Bewohner Midgars und findet immer neue Opfer. Trotz der großen Anzahl an Betroffenen konnte bisher noch kein Heilmittel gefunden werden. Selbst die Mächtigen aus Midgar und einstigen Helden sind nicht immun gegen diese Krankheit. Die einzige Gefahr für die mitleidgeprüften Bewohner Midgars ist die Krankheit nicht. Kadaj und seine Brüder Yazoo und Loz suchen Fragmente von ihrer Mutter "Jenova", um Sephiroth erneut ins Leben zu rufen.


Mittlerweile sind die Turks und Cloud eine Art Verbündeter, die Klingen werden trotzdem hin und wieder gekreuzt.
Damit die gute Tifa nicht aus der Übung kommt, wird der Bösewicht mit einem eleganten Tritt kräftig attackiert
Sie versuchen ihren "Bruder" Cloud zu überreden, ihnen bei der Suche zu helfen. Anscheinend haben sie nicht bedacht, dass der Ex-SOLDIER damals selber aktiv gegen Jenova und später gegen Sephiroth gekämpft hatte, und er nun wahrlich nicht so einfach die Vergangenheit ruhen lässt, um sich gegen seine Freunde und Schutzbefohlenen zu stellen. Ein Fehlschlag für die drei, die jedoch weiter gedacht hatten, und stattdessen Marlene, Barretts Tochter, und Waisenkinder wie Denzel, die an Geostigma erkrankt sind, entführen. Cloud ist somit gezwungen wieder zu den Waffen zu greifen, denn er ist es Barrett einfach schuldig Marlene zu retten, obwohl er selbst ein Opfer von Geostigma ist.


Die verlorene Stadt ist normalerweise ein ruhiges beschauliches Idyll und ein Relikt der Cetra.
In letzter Zeit treiben dort aber einige Gestalten ihr Unwesen und stören die ruhige Atmosphäre
Eine Menge Probleme sind zu bewältigen, da die Sicherheitstruppe von Shinra, die Turks, ebenfalls kräftig mitmischen und mit Rufus einen raffinierten Boss haben, der es geschickt versteht Kadaj und Cloud mit Fehlinformationen zu versorgen und gegeneinanderauszuspielen. Trotz seiner Raffiniertheit hat Rufus aber weder Einfluss auf alle Freunde und Mächte, die Cloud zur Seite stehen, noch auf Kadaj, der ein heilloses Chaos stiftet, um Sephiroth in seinem Körper wiederzuerwecken. Am Ende bleibt Cloud nichts anderes übrig als noch einmal den Kampf gegen seinen stärksten Feind zu suchen, um die Gefahr endgültig zu bannen...


Wird Bahamut erstmal entfesselt, helfen nur harte Geschütze oder man sollte panikerfüllt die Beine in die Hand nehmen
Bemerkungen
Final Fantasy VII - Advent Children ist ein Film für die Fans der Spielreihe, die mit ihren epischen Geschichten, grandiosen Filmsequenzen (ab Teil 7) und ihrer recht langen Spielzeit viele Konsolenspieler in ihren Bann gezogen hat. Besonders die Liebhaber des siebten Teiles, der seinerzeit sowohl den Weg auf den PC als auch auf die gute alte Playstation fand, sollte mit diesem Film eine Freude bereitet werden. Meiner Ansicht ist dies jedoch nicht optimal gelungen. Gegenüber dem Titel Final Fantasy - Die Mächte in dir gebührt der Zusatz diesem Film bedeutend eher. So ist er quasi eine kleine Fortsetzung der Geschehnisse aus dem Spiel. Der Film an sich ist recht unterhaltsam, sofern man selbst einmal die Controller in die Hand genommen hatte und sich mit Cloud, Tifa, Barrett, Aeris, Vincent, Yuffie, Red XIII, Cait Saith und Cid auf die Reise begeben hatte, um Sephiroth und die Shinra Inc. aufzuhalten. Nichtkennern des Spiels wird ein Großteil des Verständnisses fehlen und ihnen entgehen auch einige kleinere Details aus dem Spiel, die in den Film eingestreut sind, wie etwa der Fanfarentusch beim Sieg als Klingelton, die Kirche mit Aeris Blumen, Vincents mysteriöses Erscheinen, ein Mogry als Stofftier, das Beschwören von Bahamut oder das Verhalten der beiden Turks Reno und Rude, die sich wie eh und je benehmen. Wie bei jedem Titel, der mit dem Zusatz Final Fantasy im Titel an den Start geht, sind hohe Erwartungen im Vorfeld an der Tagesordnung. Gerecht wird Advent Children den Erwartungen nicht. Zwar ist die Verbindung zum Spiel unleugbar gegeben, aber dies allein macht noch keinen guten Film aus. Die gelungen Animationen können dabei auch nur wenig helfen. Das Hauptmanko stellt bei diesem Film die relativ kurze Laufzeit dar, denn so reicht es gerade einmal aus Cloud, Kadaj und Tifa etwas deutlicher vorzustellen, alle anderen die sich auf längere Auftritte ihre Lieblinge gefreut haben und dabei nicht Cloud und Tifa an erster Stelle wähnten, dürften mehr oder weniger enttäuscht sein. Alle anderen Charaktere kommen größtenteils nur einmal kurz vor, um zu zeigen, dass sie auch noch da sind. Bei der Animation von Bahamut hat man mit der Linie von Final Fantasy VII gebrochen und die Form des Drachen aus den beiden Xer Teilen übernommen. Die Geschichte ist auf den ersten Blick eher einfach gestrickt und selbst bei Kenntnis des Spiels, die einem das wahre Ausmaß der Geschehnisse vor Augen führen, wird die Handlung nicht komplexer. Es wird dabei von einem Scharmützel ins nächste gestürzt und die Dialoge sind eher eine Überleitung zwischen den einzelnen Kämpfen. Im Endeffekt kann der Film nicht aus dem Mittelmaß hinausragen und man sieht wieder einmal, dass die beste Optik nur für einen visuelles Augenschmauß förderlich ist. Gute Storyansätze sind zwar durchaus vorhanden, nur sollte jedem klar sein, dass man eine Fortsetzung eines Spieles mit einer durchschnittlichen Unterhaltungsdauer von über 80 Stunden nicht auf einen Film von knapp 90 min herunterbrechen kann. Hier hätte man durchaus das Wagnis gehen sollen und lieber versucht zwei oder drei Teile zu erstellen, bei dem man wesentlich mehr Spiel- als auch Storyelemente hätte einbinden können.
Die technische Umsetzung ist ganz gut geglückt, obwohl man hier und da noch etwas mehr herauskitzeln könnte. Besonders bei der deutschen Synchro ist dies der Fall, für ein so großes Projekt ein bisschen zu wenig. Ein Booklet wäre ebenfalls wünschenswert gewesen. Bild, Ton und Bonusmaterial hingegen sind gut ausgefallen.
Fazit: Final Fantasy VII - Advent Children ist wunderbares Popcorn-Kino gepaart mit einem visuellen Feuerwerk für die Kenner und Fans von Final Fantasy VII, ohne jedoch den Charme, den Tiefgang und die Komplexität der Spielvorlage zu erreichen. Interessierte, die das Spiel nicht kennen, sollten vielleicht einmal den Gang in die Videothek wagen, bevor sie eine Kaufentscheidung fällen.
Technische Basis für den Review
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| TV: | Universum FT 81129 |
| DVD-Player: | Pioneer DV-380-S |
| Verstärker: | Pioneer VSX-515-S |
| Boxen: | Philipps Digital Surround System |
| Computer: | AMD Athlon64 3800+, Asus VGA EN7600GS Silent, BenQ 19" TFT, Asus DVD (Power DVD Klon) |
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27-12-2006 | © 2003-2009 by Anime auf DVD
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