Fullmetal Alchemist Vol.04/12
Technische Ausstattung der DVD
| Bildformat: |
4:3 |
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Videostream: |
7,44 MBit/s, PAL, 720 x 576 |
| Tonformat: |
Japanisch, Dolby Digital 2.0
Deutsch, Dolby Digital 5.1
Deutsch, Dolby Digital 2.0 |
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Audiostream: |
192 (2.0) / 384 (5.1) kBit/s |
| Untertitel: |
Deutsch |
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User-Prohibits: |
ja (Copyright, Labeltrailer) |
| Regioncode: |
RC2 |
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DVD-Typ: |
DVD-9 (7665 MByte belegt) |
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Ausführliche Beschreibung
Covertext
Auf der Flucht vor Scar, der sich geschworen hat, alle Staatsalchemisten zu töten, und der gegen Major Alex Louis Armstrong kämpft, haben Ed und Al die Gelegenheit, endlich mit Dr. Marcoh zu sprechen. Im Laufe des Gesprächs finden die beiden mehr und mehr schreckliche Geheimnisse über das Ishbar-Massaker heraus. In diesem blutigen Bürgerkrieg, der einige Jahre zuvor ausgebrochen war, wurde eine unerwartete Rebellion der ursprünglich pazifistischen Bewohner niedergeschlagen. Es könnte aber auch ganz anders gewesen sein. So viele schockierende Ereignisse sind in letzter Zeit passiert, die das Leben vieler Menschen grundlegend veränderten. Könnte es sein, dass der Stein der Weisen eine zentrale Rolle im Ishbar-Krieg spielte?
Bild (5 Punkte)
Die Qualität des Bildes ist nahezu optimal ausgefallen und weist lediglich einige kleinere Schwächen auf. Zu nennen wäre da die Kompression. Sie ist insgesamt gut ausgefallen und lässt selbst in rasanten Szenen nahezu kein Artefakt aufblitzen. Das geübte Auge wird dennoch gelegentlich Artefakte in schnellen Szenen bemerken. Die Farben sind kräftig sowie gesättigt und tragen somit zu einem guten Sehvergnügen bei. Auch der Kontrast und die Bildschärfe können vollends überzeugen und somit sichert sich das Bild die Höchstpunktzahl.
Ton (5 Punkte)
Drei Tonspuren sind bei Fullmetal Alchemist vorhanden. Im Detail sind das eine deutsche Tonspur in Dolby Digital 5.1 Format, eine weitere in Dolby Digital 2.0 sowie die japanische Tonspur, ebenfalls in Dolby Digital 2.0. Trotz der eingeschränkten Möglichkeiten fallen die beiden Dolby Digital 2.0 Spuren recht ordentlich und dynamisch aus. Im Gegensatz zu den beiden genannten Spuren erwartet den Zuschauer bei der deutschen Dolby Digital 5.1 Version ein besseres und vor allem räumlicheres Klangbild. Zusätzlich ist die Dialogabmischung besser ausgefallen, so dass die Stimmen der Sprecher, die nicht im Bild auftauchen, aus den entsprechenden Boxen, die für diese Lokalitäten verantwortlich sind, ertönen.
Untertitel (3 Punkte)
Panini Video weicht bei Fullmetal Alchemist nicht vom bekannten Erscheinungsbild ab und so sind die Untertitel in weißer Schrift mit einer schwarzen Outline auf der DVD vorhanden. Insgesamt befinden sich zwei Spuren auf der DVD, die eine untertitelt japanische Schriftzeichen sowie die Episodentitel, die andere blendet zusätzlich das Untertitelskript ein. Timing und der Lesbarkeit sind zu vollster Zufriedenheit umgesetzt worden. Einziges Manko bei den sehr gut ausgefallenen Untertiteln ist das Fehlen einer Untertitelung der Songs. In Folge 16 ist das Einblenden von "Prall" beim Posen von Armstrong etwas irritierend. Man denkt viel eher an "Prahl", weil der Schönling ja kräftig seine Muskeln spielen lässt. "Prall" bezieht sich aber nicht auf das prahlende Posieren, sondern auf seine pralle Muskulatur.
Die Untertitel des Interviews beim Bonusmaterial sind hingegen in gelber Schrift mit schwarzer Outline gehalten.
Synchro (4 Punkte)
Nach der kleinen Abweichung bei
Naruto beauftragte
Panini Video wieder ihr Stammstudio G&G. Das Studio setzte bei den Hauptsprechern sowohl auf Sprecher aus dem Berliner sowie Kölner Raum. Die beiden Brüder Al und Ed werden von Wanja Gerick und David Turba gesprochen. Beide sind im Anime-Genre bekannt, dürften aber mit ihren Rollen bei
Fullmetal Alchemist noch bekannter werden. Die Besetzung der beiden Sprecher für die zwei Brüder war besonders kritisch beäugt worden, doch beim Schauen muss jeder unweigerlich feststellen, dass die getroffene Auswahl die richtige gewesen ist und beide in ihrer Rolle aufblühen. David Turba gelingt es sehr gut das leicht reizbare Temperament von Ed zu inszenieren, während Wanja Gerick den schüchternen und jüngeren Bruder gut herüberbringt. Die Stimmlage der deutschen Sprecher ist im Gegensatz zu den japanischen Pendants etwas tiefer, aber dies liegt daran, dass im Original zwei weibliche Seiyuus die Brüder sprechen. Mit Erich Räuker als King Bradley, David Nathan als eloquenter Oberst Mustang und Vorgesetzter von Ed, Simon Roden als Frohnatur Hughes sowie Stefan Schleberger als finsterer Antiheld Scar sind alle Charaktere des erweitern Casts der Hauptfiguren dieser Serie gut besetzt. Dabei ist Julien Haggege als Envy am Anfang kurz etwas gewöhnungsbedürftig, denn vom Aussehen her, ist Envy doch sehr weiblich. Davon mal abgesehen passt Julien Haggege aber stimmlich und gibt auch sonst keinen Anlass zur Kritik. Im weiteren Verlauf stößt auch Detlef Bierstedt als faustschmetternder Armstrong dem Cast hinzu und fügt sich nahtlos in die Serie ein. Aber auch die anderen nicht erwähnten Sprecher der weiteren Figuren sind gut ausgewählt und fügen sich gut in das Gesamtbild ein. Vor allem weil neben den vielen leider eher unbekannten Kölner Sprechern auch immer wieder bekannte Berliner Sprecher wie Magdalena Turba oder Nico Sablik zum Einsatz kommen. Einige Doppelbesetzungen bei Personen, die nicht groß zur Handlung beitragen, sind zwar immer wieder zu beobachten. Doch die Mischung bei den wichtigen Personen ist überaus gut gelungen und sorgt für die richtige Abwechslung, zudem dort auch Doppelbesetzungen untereinander größtenteils vermieden worden sind. Eine Neubesetzung gibt es aber zu vermelden, so spricht ab Folge 18 Corinna Dorenkamp den schusseligen Bücherwurm Sheska.
Synchronstudio: G&G Tonstudios [Kaarst]
Die Charaktere und ihre Synchronsprecher in alphabethischer Reihenfolge:
Menüs (4 Punkte)
Extras (3 Punkte)
- Interview mit Romi Paku (Ed)
- Crazy Metal
- TV-Spot
- Trailer
Begleitend auf allen DVD ist die Rubrik Crazy Metal vorhanden. Dahinter verbergen sich lustige Gespräche zwischen den Beteiligten, die zur Vorschau auf die nächste Episode ablaufen. Dieses Extra liegt nur im Original mit deutschen Untertiteln vor. Wie auf der dritten DVD gibt es auch diesmal ein Interview. Interviewte ist Romi Paku, die Sprecherin von Ed, die so allerlei über das Casting, ihre Erfahrungen mit dem Anime sowie einige Anekdoten bei den Synchronarbeiten erzählt.
Verpackung (3 Punkte)
Gemütlich räkelt sich Scar vor einem Trümmerhaufen und darf mit seiner Coolness Werbung für diese DVD machen. Auf der Rückseite geben mehrere Screenshots und der Covertext Aufschluss auf den Inhalt und die technischen Details über die Umsetzung. Im Innern der Hülle befindet sich ein ausführliches Booklet, in dem die Episodenbeschreibungen sowie Charakterbeschreibungen der wichtigsten Personen zu finden sind. Abgerundet wird dies von einigen Artworks, bevor der Komponist einen abschließenden Kommentar zum Besten gibt. Zudem ist wie schon aus den vorherigen DVDs bekannt auf der Rückseite des Covers ein kleines Poster aufgedruckt.
Der Film (5 Punkte)
!!! W A R N U N G !!!
Der folgende Abschnitt kann Informationen enthalten, welche der Handlung des Filmes vorgreifen.
Episode 15: Das Ishbar-Massaker
Dank Armstrongs Eintreffen konnten Ed und Al mit Dr. Marcoh fliehen. Dies alles ist aber nur die Ouvertüre für die erschreckenden Geschehnisse, die ans Tageslicht kommen. Armstrong und auch Dr. Marcoh kommen hinter die Herkunft von Scar und finden sich in die Vergangenheit zurückversetzt, in der schreckliche Dinge getan werden mussten. Ihre Reue lässt Scar dennoch kalt und er setzt seinen Rachefeldzug unbeirrt fort, der eine erneute Konfrontation mit Ed und Al vorsieht...


Mit Oberleutnant Hawkeye in seinen Reihen kann man den Gegnern das Fürchten lehren, nur kann sie nicht überall sein
Episode 16: Verlorene Dinge
Nach der Aufklärung über den Krieg in Ishbar haben Ed und Al das Vertrauen in die Angehörigen des Militärs verloren und wollen zukünftig etwas Vorsichtiger im Umgang mit ihnen sein. Passenderweise dürfte ihnen das aber schwer fallen, da sie von Armstrong in ihre Heimat begleitet werden, um ihre Wunden zu versorgen. Dass Al dabei als Gepäckstück verpackt wird, führt zu einigen Komplikationen auf ihrer Reise, auf der Ed einiges lernt...


Ist eine Rüstung erst mal kaputt, landet man schnell abseits.
Oder noch schlimmer, man ist wirklich eine Rüstung
Episode 17: Zu Hause
Nach Hause zu kommen ist für jeden immer wieder schön. Ein Ort, mit dem man gute Erinnerungen verbindet und an dem einen Wärme und Geborgenheit erwartet. Für Ed und Al ist es ähnlich, auch wenn ihr Zuhause mittlerweile das Haus von Winry und ihrer Oma Pinako ist. Dennoch ein schöner Ort, an dem man eine lange Zeit in Ruhe verweilen kann, doch die Zeit drängt für die beiden. Schnellstens wollen sie nach Central City, um Einblick in Dr. Marcohs Notizen zu gewinnen. Die erholsame Ruhepause genießen sie trotzdem...


Winry giert förmlich danach Eds Uhr auseinanderzunehmen.
Wie gut, dass er und Al ihren Sieg über Armstrong genießen
Episode 18: Marcohs Notizen
In Central City angekommen, müssen Ed und Al sehen, dass ihre Eile umsonst war. Vom Nebengebäude der Bibliothek ist nur noch Schutt und Asche vorhanden. Enttäuscht und ratlos wie ihr weiterer Weg aussieht, erfahren sie, dass Scar und einige Unbekannte, mit denen er in einem Kampf verwickelt war, für die Ruine verantwortlich sind. Durch Zufall erinnert sich Ed wieder an den Bücherwurm Sheska, die aber mittlerweile als Bibliothekarin entlassen wurde. Ihre Gabe wurde ihr zum Missgeschick und wird Ed zum Glücksfall. So wäscht eine Hand die andere und Ed muss ein abscheuliche Erkenntnis erfahren...


Alle Hoffnung scheint bei der Ankunft in Central City verloren,
doch Sheska mit ihrer einzigartigen Gabe ist die Retterin in der Not
Bemerkungen
Dass sich die Macher bei Fullmetal Alchemist beim Schreiben der Story richtig Mühe gegeben haben, kann man bei den Folgen auf dieser DVD förmlich nachvollziehen und neidlos anerkennen. Ihnen ist eine gelungene Mischung aus tiefgreifender Geschichte, abwechslungsreichen Gags und gut in den Plot integrierten Kämpfen gelungen. Während einem beim Zuschauen der Kämpfe oft auch mal der Atem stockt, kommen auf der anderen Seite auch immer wieder schreckliche Ereignisse aus der Vergangenheit der Welt von Fullmetal Alchemist ans Tageslicht, die einen sehr nachdenklich werden lassen. So werden dem Zuschauer auf dieser DVD viele Kenntnisse aus dem Ishbar-Krieg vermittelt, wobei auch die Herkunft von Scar aufgelöst wird. Für den größten Schock dürfte aber die Nennung des Mörders von Winrys Eltern sorgen. Schließlich ist eine der schillernsten Figuren der Handlung darin involviert. Damit dürfte ein Ereignis der ersten DVD in einem gänzlich anderen Licht erstrahlen. Neben den Nachwirkungen des Krieges stehen dennoch auch andere sehr tiefgehende Elemente im Vordergrund wie man in der Folge verlorene Dinge erfahren kann. Bevor der Storyplot am Ende der DVD wieder Fahrt aufnimmt, legt auch die Handlung eine kleine Verschnaufpause ein, verwöhnt den Zuschauer aber mit einer schönen Folge, in der auch Ed und Al einmal rasten können. Über die gesamten Folgen trägt zudem Armstrong mit seinem ungewöhnlichen Verhalten zu einem wundervollen Filmerlebnis bei. Insgesamt tragen die vorhandenen vier Folgen von Fullmetal Alchemist immer weiter dazu bei, die Serie zu einem der besten je entstandenen Anime zu machen und die Serie dürfte dem treuen Käufer und Zuschauer immer weiter ans Herz wachsen.
Wir danken Panini Video für die Bereitstellung eines Reviewexemplars.
Technische Basis für den Review
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| TV: | Philips 32PF5331/12 LCD |
| DVD-Player: | Pioneer DV-380-S |
| Verstärker: | Pioneer VSX-515-S |
| Boxen: | Philipps Digital Surround System |
| Computer: | AMD Athlon64 3800+, Asus VGA EN7600GS Silent, BenQ 19" TFT, Asus DVD (Power DVD Klon) |
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16-01-2008 | © 2003-2009 by Anime auf DVD
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